Die UBS senkt die BIP-Prognose und warnt gar vor möglicher Rezession

Die Schweizer Grossbank UBS rechnet für das Jahr 2020 mit einem geringeren Wachstum der Schweizer Wirtschaft. Grund ist das Corona-Virus. Wenn das Virus nicht eingedämmt werde, droht gar schlimmeres. 

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Die UBS sieht dunkle Wolken aufziehen.

Die UBS sieht dunkle Wolken aufziehen. 

Keystone

(mg) Die Schweizer Grossbank UBS hat am Mittwoch eine neue Studie zur Schweizer Wirtschaft veröffentlicht. Darin korrigiert die Bank ihre Prognose für die Entwicklung des Bruttoinlandprodukts (BIP). Neu rechnet die UBS noch mit einem Wachstum von 0,7 Prozent. Bisher gingen die UBS-Ökonomen von 1,1 Prozent aus. 

Der Grund für die schlechtere Prognose ist das Corona-Virus.  So «führt der Ausbruch des Virus dazu, dass die Schweizer Wirtschaft im ersten Halbjahr Schaden nimmt und erst im zweiten Halbjahr zur Normalität zurückfindet», heisst es in der Studie. Das ist aber nur die optimistische Variante. Liesse sich das Virus «nicht oder nur mit deutlich drakonischeren Massnahmen als heute eingrenzen, so dürfte das Wachstum wesentlich schwächer ausfallen». In diesem Fall sei auch eine Rezession hierzulande möglich.

Unter Druck komme auch die Inflation. Dies wegen dem starken Franken, der geringen Auslastung der Wirtschaft und dem Zerfall des Öl-Preises. Die UBS senkt ihre Inflationsprognose für die Schweiz für 2020 von 0,5 auf -0,3 Prozent.