Die Temporärbranche wird von der Coronakrise hart getroffen

Rund ein Drittel weniger Arbeit gab es für temporäre Arbeitskräfte im April. Ob sich der Markt rasch wieder erhole, könne man noch nicht beurteilen, heisst es beim Branchenverband.

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Temporäre Arbeiter werden in vielen Branchen eingesetzt. Unter anderem auch auf Baustellen. (Symbolbild)

Temporäre Arbeiter werden in vielen Branchen eingesetzt. Unter anderem auch auf Baustellen. (Symbolbild)

Keystone

(mg) Alleine im April, dem ersten voll von den Coronamassnahmen erfassten Monat, gingen die durch Temporärkräfte geleistete Einsatzstunden um 27 Prozent zurück. Dies teilte der Branchenverband der Schweizer Personaldienstleister Swissstaffing am Donnerstag mit. Die Geschäftstätigkeit der Temporärbranche sei in den Monaten Februar, März und April 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um insgesamt 14,5 Prozent zurückgegangen.

Über die weiteren Aussichten will man noch keine Aussagen machen. Es sei schwierig abzusehen, was die Coronakrise für den Temporärmarkt bedeute, schreibt Swissstaffing. «Es bleibt abzuwarten, in welchem Umfang sich im Zuge der Erholung ein zusätzlicher Personalbedarf ergibt und die Rückkehr mit der Stammbelegschaft bewältigt werden kann», heisst es in der Mitteilung.