Die Schweizer Getränkebranche verzeichnet hohe Umsatzeinbusse 

Getränkeproduzenten und Getränkehändler haben es schwierig während der Coronakrise. Die grössten Probleme seien Absatzschwierigkeiten und hohe Umsatzeinbussen. 

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Die Coronakrise bereitet der Schweizer Getränkebranche Mühe. (Symbolbild)

Die Coronakrise bereitet der Schweizer Getränkebranche Mühe. (Symbolbild)

Keystone

(dpo) Die Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen Getränkebranche (ASG) hat in einer Umfrage die aktuelle Situation in der hiesigen Getränkebranche ermittelt. Mehr als zwei Drittel der Befragten hätten angegeben, dass sie über Liquiditätsprobleme verfügen. Dies gab der ASG in einer Mitteilung am Montag bekannt. 

Durch die Schliessung von Gastronomiebetrieben und dem Wegfall von Events sei bei den Getränkehändlern laut Umfrage über die Hälfte des Umsatzes weggefallen. Die Getränkeproduzenten hätten bereits erste Lieferverzüge aus dem Ausland bemerkt. Zudem würden bei einigen Produzenten die ausländischen Arbeitskräfte fehlen. Bei ihnen betrage der Umsatzrückgang gegen 50 Prozent.

Immerhin gebe es laut ASG einen positiven Nebeneffekt. Die Schweizer Konsumenten scheinen in der Krise vermehrt bewusst einzukaufen und öfter einheimische Unternehmen zu unterstützen. Getränkeproduzenten und Getränkehändler stellten einen Anstieg im Onlinehandel und Getränkeverkauf an Private fest. Allerdings sei das für viele Unternehmen nur ein Tropfen auf dem heissen Stein.