Detailhandelsumsätze sinken im März wegen der Coronapandemie deutlich

Der Detailhandel hat im März 6,2 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahr verzeichnet. In einigen Branchen sind die Umsätze wegen der Pandemie stark eingebrochen.

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Der Detailhandel hat im Krisenmonat März stark gelitten.

Der Detailhandel hat im Krisenmonat März stark gelitten.

Keystone

(wap) Die am Donnerstag vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichten Zahlen zum Detailhandel im März zeigen erste Folgen der Pandemie. Die Umsätze sind um 6,2 Prozent gesunken. Bei Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren gab es einen Zuwachs: Hier stieg der Umsatz um 8,4 Prozent. Das Minus resultiert aus den Einbrüchen im Nicht-Nahrungsmittelsektor. Es beträgt 15,8 Prozent.

Besonders betroffen ist der Detailhandel mit Haushaltsgeräte, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf. Hier gingen die Umsätze gar um 28,1 Prozent zurück. Bei Verlagsprodukten, Sportausrüstung und Spielwaren beträgt das Minus 20 Prozent. Vorwärts machte hingegen der Verkauf von Informationstechnologie: Hier meldet das BFS ein Plus von  16,1 Prozent, bereinigt um die Teuerung sind es sogar 24,9 Prozent.

Besonders stark vom Umsatzrückgang betroffen sind die Tankstellen: Das BFS schätzt die Umsatzeinbussen aufgrund provisorischer Zahlen auf 26 Prozent.