Coronakrise: Währungshüter gehen gegen Frankenaufwertung vor

In Krisenzeiten gerät der Schweizer Franken stets unter Druck. Damit die Währung nicht stark aufgewertet wird, interveniert die Nationalbank jeweils am Devisenmarkt. Anzeichen dafür gibt es auch in der Coronakrise.

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Dass die Nationalbank mit Interventionen am Devisenmarkt den Schweizer Franken stützt, ist nichts neues.

Dass die Nationalbank mit Interventionen am Devisenmarkt den Schweizer Franken stützt, ist nichts neues.

Keystone

(rwa) Ein Indikator für Interventionen bieten die wöchentlich publizierten Sichtguthaben der Schweizerischen Nationalbank. Bis letzten Freitag stiegen die Guthaben auf 634,1 Milliarden Franken, wie die SNB am Dienstag mitteilte. Gegenüber der Vorwoche ist das ein Anstieg von rund 7 Milliarden Franken.

Intervenieren musste die SNB in der Vergangenheit vor allem zwischen 2015 und 2017. Nach Aufhebung des Euromindestkurses war der Franken in die Höhe geschossen und hatte die hiesige Exportwirtschaft dadurch vor massive Probleme gestellt.