Bankwesen
Mehr Gewinn: Valiant ist auf Kurs und wächst weiter

Der Finanzdienstleister Valiant ist auf Wachstumskurs. Er steigerte den Halbjahresgewinn um 1,8 Prozent und erschloss die Wirtschaftsräume Zürich und Nordwestschweiz mit neuen Filialen.

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Mehr Gewinn und neue Filialen: Valiant setzt ihren Wachstumskurs fort. (Symbolbild)

Mehr Gewinn und neue Filialen: Valiant setzt ihren Wachstumskurs fort. (Symbolbild)

Keystone

Valiant sei bei der Umsetzung der Strategie 2024 auf Kurs und setze ihr Wachstum fort, teilte der Finanzdienstleister am Mittwoch mit. Im Rahmen ihrer Expansionsstrategie will Valiant bis 2024 insgesamt 14 zusätzliche Geschäftsstellen eröffnen. Im ersten Halbjahr 2021 gingen in Zürich Oerlikon und in Liestal (BL) zwei weitere Geschäftsstellen in Betrieb, im Herbst folgen Filialen in Bülach (ZH), Frauenfeld (TG) und Wohlen (AG).

Auch wirtschaftlich läuft es dem Finanzdienstleister gut: Er steigerte den Halbjahresgewinn um 1,8 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode auf 61,2 Millionen Franken. Der Geschäftsertrag wuchs um 4,1 Prozent auf 211,3 Millionen. «Unsere erfreulichen Geschäftszahlen bestätigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Unsere Strategie zeigt Wirkung», wird Markus Gygax, Präsident des Verwaltungsrates, in der Mitteilung zitiert.

Der Erfolg ist vor allem auf das Zinsengeschäft zurückzuführen: Der Netto-Erfolg stieg gegenüber den ersten sechs Monaten 2020 um 5,3 Prozent auf 162,7 Millionen Franken. Die Kundenausleihungen wuchsen um 3,1 Prozent auf 26,7 Milliarden, die Kundengelder um 3,4 Prozent auf 21,8 Milliarden Franken.

Corona-Pandemie im Jahr 2020 gut gemeistert

Für die zweite Jahreshälfte geht Valiant von einer stabilen Geschäftsentwicklung aus, wie es weiter heisst. Der Konzerngewinn soll sich im Rahmen des Vorjahres bewegen.

Das vergangene Jahr schloss der Finanzdienstleister mit einem Konzerngewinn von 121,9 Millionen Franken ab – 0,7 Prozent besser als im Jahr 2019. Der Erfolg basierte auch damals auf dem Zinsengeschäft, aus dem ein Netto-Erfolg von 316,1 Millionen Franken resultierte. Das sind 2,3 Prozent mehr als im Vorjahr. (abi)

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