Stromkonzern Alpiq erwirtschaftete 2019 erneut weniger

Die Alpiq Gruppe weist für das Geschäftsjahr 2019 ein Betriebsergebnis von 106 Millionen Franken ein. Im Vorjahr waren es 166 Millionen. Laut dem Energiekonzern habe der Kohleausstieg das Ergebnis belastet.

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Alpiq weist in seinem Geschäftsbericht 2019 ein Minus auf.

Alpiq weist in seinem Geschäftsbericht 2019 ein Minus auf.

Bruno Kissling

Seine Nettoverschuldung konnte Alpiq auf 206 Millionen Franken reduzieren. Per Ende 2019 verfügte der Konzern über eine Liquidität von 1,10 Milliarden Franken, das ist ein Minus von 0,15 Milliarden gegenüber Ende 2018. Laut einer Medienmitteilung vom Montag habe sich die Eigenkapitalquote auf 49,8 Prozent verbessert (+5,3%).

Der Geschäftsbereich Generation Switzerland, der die Stromproduktion aus klimafreundlicher Wasserkraft und der Kernenergie aus der Schweiz umfasst, schloss auf Stufe EBITDA einem Minus von 26 Millionen ab. Den grössten Beitrag zum Ergebnis der Alpiq Gruppe trug der Geschäftsbereich Generation International bei mit einem EBITDA vor Sondereinflüssen von 88 Millionen.

Aufgrund der Ergebnissituation beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung keine Dividende für das Geschäftsjahr 2019 auszuschütten. Zudem wird Alpiq den Schweizer Konsortialaktionären keinen Zins auf ihrem Hybriddarlehen bezahlen.