Coronakrise

Adecco meldet im dritten Quartal Umsatzeinbruch von 15 Prozent

Der Personaldienstleister Adecco hat auch im dritten Quartal die Coronakrise zu spüren bekommen: Das Unternehmen musste einen Umsatzeinbruch hinnehmen. Im Vergleich zum zweiten Quartal hat sich die Lage jedoch gebessert.

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Adecco rechnet damit, dass sich die Erholung der Umsätze im Winter erneut verlangsamt.

Adecco rechnet damit, dass sich die Erholung der Umsätze im Winter erneut verlangsamt.

Keystone

(agl) Die Umsätze von Adecco gingen im dritten Quartal um 15 Prozent zurück auf 4,84 Milliarden Euro. Verglichen mit dem zweiten Quartal, in dem der Rückgang 28 Prozent betrug, gab es eine Erholung, wie Adecco am Dienstag mitteilte. Von Januar bis Ende September betrug der Einbruch insgesamt rund 18 Prozent. Daraus resultierte ein Umsatz von 14,1 Milliarden Euro, während der operative Gewinn (EBITA) um 39 Prozent auf 449 Millionen zurückging.

Die Zahlen vom Oktober deuteten weiterhin auf eine Erholung der Umsätze hin, heisst es in der Mitteilung weiter. Adecco sei bisher nicht von den erneuten Verschärfungen der Coronamassnahmen in ganz Europa betroffen gewesen. Dennoch räumt die Unternehmensleitung ein, dass die Erholung in den nächsten Monaten wohl verlangsamt werden dürfte. Konkrete Zahlen gibt Adecco nicht bekannt.