20’000 Temporärarbeitenden droht Arbeitslosigkeit: Branche fordert Lösungen

Bis Ende August ist es möglich, Kurzarbeit zu beantragen. Danach könnten rund 20'000 Temporärarbeitende ihren Job verlieren. Der Branchenverband fordert nun, dass Kurzarbeit gesetzlich verankert wird.

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Die Coronakrise brachte die Temporärbranche zum Einsturz. (Symbolbild)

Die Coronakrise brachte die Temporärbranche zum Einsturz. (Symbolbild)

Keystone

(sku) Die Notverordnung des Bundesrates läuft noch bis zum 31. August, also noch einen Monat. Für Temporärarbeitende wird die Zeit daher langsam knapp. Noch befinden sie sich in Kurzarbeit. Aber können sie bis dahin nicht wieder eingesetzt werden, droht die Vertragsauflösung. Wie der Unternehmerverband für Personaldienstleister Swissstaffing am Mittwoch schreibt, betrifft dies momentan 20'000 Temporärarbeitende.

Wie der Mitteilung weiter zu entnehmen ist, kritisiert der Präsident des Branchenverbandes den Bundesrat für eine fehlende Anschlusslösung: «Es ist unverständlich, warum die Notverordnung des Bundesrates nicht verlängert wird, bis das neue Covid-19-Gesetz vom Parlament verabschiedet ist.» Der Branchenverband fordert deshalb, dass das Parlament Kurzarbeit für Temporärarbeitende ins Gesetz integriert.