Zürcher Türsteher-Mord: Mann zu 16,5 Jahren Haft verurteilt

Das Bezirksgericht Zürich verurteilt am Mittwoch einen 36-Jährigen im sogenannten Zürcher Türsteher-Mord. Er soll im Jahr 2015 in Zürich-Affoltern einen Mann erschossen haben.

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Das Zürcher Bezirksgericht eröffnete am 11. März das Urteil im sogenannten Türsteher-Mord.

Das Zürcher Bezirksgericht eröffnete am 11. März das Urteil im sogenannten Türsteher-Mord. 



Severin Bigler / MAN

Wie das Bezirksgericht am Mittwoch mitteilte, wurde der 36-Jährige wegen vorsätzlicher Tötung und versuchter vorsätzlicher Tötung zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 16,5 Jahren verurteilt. Die Tat am frühen Morgen des 1. März 2015 sei der Schlusspunkt einer längeren Fehde von zwei verfeindeten Gruppierungen gewesen, schreibt das Bezirksgericht. Der Beschuldigte werde nicht verwahrt, da die gesetzlichen Voraussetzungen nicht vorliegen würden.  

Einen zweiten Mann, der bei der Auseinandersetzung die Tatwaffe mitgeführt und diese dem Haupttäter übergeben habe, verurteilt das Bezirksgericht zu einer dreijährigen, teilbedingten Freiheitsstrafe sowie zu einer bedingten Geldstrafe. Die Urteile des Bezirksgerichts sind noch nicht rechtskräftig und können beim Zürcher Obergericht angefochten werden