Wenig Regen und hohe Waldbrandgefahr: Der Juli war vielerorts zu trocken

Im Juli war es dieses Jahr rund ein Grad weniger warm als im letzten Jahr. An vielen Orten war es aber zu trocken. In Basel regnete es rund 6 Prozent weniger als üblicherweise im Juli.

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Der Juli war vielerorts zu trocken.

Der Juli war vielerorts zu trocken.

Keystone

(agl) Insbesondere in der Nordwestschweiz, im Jura, im Oberengadin und im Tessin war es im Juli massiv zu trocken, wie der Wetterdienst Meteonews am Donnerstag in einer Mitteilung schreibt. Nur leicht zu trocken sei es hingegen in den Voralpen gewesen, wo am meisten Schauer und Gewitter auftraten.

Auch was die Sonnenstunden betrifft, gab es im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt deutliche Abweichungen. In der Nordwestschweiz etwa schien die Sonne rund 25 Prozent länger. Der Unterschied dürfte sich mit den kommenden Hitzetagen noch verstärken, schreibt Meteonews.

In den nächsten Tagen werden in der Schweiz teilweise Temperaturen von bis zu 38 Grad erwartet, der Bund hat am Mittwoch eine Hitzewarnung herausgegeben. Betroffen sind insbesondere die Alpensüdseite, das zentrale Wallis und die Region Genf. Mit den heissen Temperaturen steigen die Trockenheit und auch die Waldbrandgefahr weiter an. Einige Kantone haben bereits ein Feuerverbot erlassen, wie CH Media berichtete.