Jährlich über Tausend Verletzte beim «Böötlen»: Suva warnt vor Unfällen

Pro Jahr zählen die Unfallversicherer durchschnittlich 1350 Freizeitunfälle, die in oder an Flüssen und Bächen geschehen. Die Suva gibt Tipps, wie die Verletzungsgefahr reduziert werden kann.

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Beim «Böötlen» sollte man sich eine trittsichere und trockene Einstiegsstelle suchen.

Beim «Böötlen» sollte man sich eine trittsichere und trockene Einstiegsstelle suchen.

ZV/Suva

(sku) Die sommerlichen Temperaturen sowie die Ferienzeit locken derzeit viele Menschen in fliessende Gewässer, «Böötlen» und Flussschwimmen haben Hochsaison. Doch diese Aktivitäten können auch gefährlich sein. Wie die Suva am Dienstag mitteilte, verunfallen dabei jährlich rund 1350 versicherte Personen. Mit durchschnittlich 8300 Franken pro Fall seien die Unfälle in und an fliessenden Gewässern überdurchschnittlich teuer.

Die Suva warnt deshalb vor Übermut und gibt Tipps, um den Spass sicherer zu machen. So sollten Schlauchbootfahrer gemäss der Mitteilung mit einer Rettungsweste ausgerüstet sein. Zudem sollte man die auf dem Boot angegebene Nutzlast nicht überschreiten und Boote nicht zusammenbinden.

Beim Hinein- und Hinaussteigen ist gemäss Suva besondere Vorsicht gefragt: Gemäss Statistik passieren 50 Prozent der Unfälle durch Ausgleiten. Dies, weil das Gelände an einem Bach oder Fluss oft uneben und rutschig ist und die Wasserströmung beim Betreten und Verlassen des Flusses viel Gleichgewicht erfordert. Wer auf eine möglichst sichere Einstiegsstelle achte, verhindere ein Ausgleiten und somit die Sturzgefahr. Am besten wählt man deshalb gemäss Suva trittsichere und möglichst trockene Uferstellen.