Grippewelle erreicht die Schweiz: Besonders betroffen ist die Westschweiz

Die Grippewelle hat in der letzten Woche die Schweiz erreicht. Weit verbreitet ist die Grippe vor allem in der Westschweiz und im Wallis. Am stärksten betroffen sind Menschen im Alter zwischen 15 und 29 Jahren.

Drucken
Teilen
Die Grippewelle hat die Schweiz in der letzten Januarwoche erfasst.

Die Grippewelle hat die Schweiz in der letzten Januarwoche erfasst.

Symbolbild: Key

(rwa) In der zweiten Januarwoche haben Ärztinnen und Ärzte hierzulande 12,1 grippeähnliche Erkrankungen gemeldet. Das gab das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch bekannt. Hochgerechnet entspricht das einer Inzidenz von 95 Fällen pro 100'000 Einwohnern. Damit wurde der epidemische Schwellenwert von 69 Grippeverdachtsfällen erstmals in dieser Saison überschritten.

Im Vergleich zu früheren Jahren hat die Grippe dieses Mal eher spät eingesetzt. Weit verbreitet ist sie laut den neuesten Zahlen des BAG in den Kantonen Genf, Neuenburg, Waadt und Wallis, etwas weniger stark in der Deutschschweiz. In Graubünden und im Tessin ist die Grippe noch nicht verbreitet.

Bei den 15- bis 29-Jährigen gibt es am meisten Erkrankungen – mit 142 Konsultationen pro 100'000 Einwohner. Am tiefsten ist der Wert bei den über 65-Jährigen mit 50 Konsultationen.