Géraldine Savary ist neue Präsidentin der Aids-Hilfe Schweiz

Die ehemalige Waadtländer National- und Ständerätin Géraldine Savary ist neue Präsidentin der Aids-Hilfe Schweiz. Sie übernimmt das Amt vom zurückgetretenen St.Galler Regierungsrat Martin Klöti.

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Géraldine Savary ist neue Präsidentin der Aids-Hilfe Schweiz.

Géraldine Savary ist neue Präsidentin der Aids-Hilfe Schweiz.

Peter Schneider / KEYSTONE

(sat) Wie die Aids-Hilfe Schweiz am Montag mitteilt, ist die SP-Frau bereits am Freitag von den Delegierten gewählt worden. «Die Aids-Hilfe Schweiz ist unverzichtbar», lässt sich Savary in der Mitteilung zitieren. Die nationale Dachorganisation als auch deren regionale Organisationen trügen «nicht nur zum Schutz vor dem Virus bei, sondern bietet auch Informationen, Aufklärung und Einblicke in den wissenschaftlichen Fortschritt und schafft Solidarität». Savary hatte im vergangenen Herbst auf eine weitere Kandidatur verzichtet, nachdem sie in der Waadt wegen Reisen nach Russland politisch unter Druck gekommen war. Die 51-Jährige präsidiert neu etwa auch die Eidgenössischen Postkommission PostCom.

Der abtretende Martin Klöti lässt sich mit den Worten zitieren, er hinterlasse «eine gut aufgestellte Organisation, die für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet ist». Neben Géraldine Savary wurden Paola Riva Gapany (VS), Sebastian Kölliker (BS), Franz Walter (FR) und Cosimo Lupi (TI) neu in den Vorstand der Aids-Hilfe Schweiz gewählt. Zusammen mit den bestehenden Vorstandsmitgliedern Barbara Jakopp (AG), Andreas von Rosen (ZH) und Christoph Stuehn (ZH) bilden sie deren strategisches Führungsorgan.