Betrüger verwenden zunehmend Namen von Bundesstellen und Firmen

Der Bund warnt vor Mails, die angeblich von der Steuerverwaltung, der Swisscom oder den Kantonspolizeien kommen. Man solle im Zweifelsfalle lieber Nachfragen, empfiehlt die Informationsstelle des Bundes.

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Hacker versuchen zur Zeit, mit gefälschten E-Mails von Bundesstellen an Daten zu kommen.

Hacker versuchen zur Zeit, mit gefälschten E-Mails von Bundesstellen an Daten zu kommen.

Keystone

(wap) Betrüger haben in den letzten Wochen versucht, sich als die Eidgenössische Steuerverwaltung auszugeben. Entsprechende E-Mails versprachen Steuerrückerstattungen und forderten dazu auf, dazu ein angehängtes Dokument zu öffnen. Tat man dies wurde dann eine Schadenssoftware installiert.

Dies sei kein Einzelfall, warnt die Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes. In den letzten Monat würden vermehrt Namen von Bundesstellen oder grossen Firmen wie der Swisscom oder DPD missbraucht, um Internetbetrug zu begehen. Die Meldestelle empfiehlt, bei E-Mails, die man nicht erwartet hat, immer kritisch zu sein. Im Zweifelsfall sei es besser, sich bei der betreffenden Behördenstelle oder Firma zu melden.