Bahnverkehr
Gotthard: Panoramastrecke wird ab Montag noch attraktiver

Die historische Gotthard-Bergstrecke wird weiter aufgewertet. Ab Montag verkehren die Züge nicht mehr nur bis Bellinzona, sondern bis nach Locarno. Auch fällt die Wartezeit in Airolo weg.

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Vor sieben Jahren brachte die Südostbahn die Idee ins Spiel, die Gotthard-Bergstrecke wieder zu beleben.

Vor sieben Jahren brachte die Südostbahn die Idee ins Spiel, die Gotthard-Bergstrecke wieder zu beleben.

Schweizerische Südostbahn

(rwa/lob) Die Gotthard-Bergstrecke wurde Ende des 19. Jahrhunderts als alpenquerende Bahnverbindung durch die Schweiz gebaut. Die Kehrtunnels bei Wassen UR sowie in der Biaschina auf Tessiner Seite gelten bis heute neben dem Gotthard-Scheiteltunnel als Meisterleistung der Ingenieurskunst. Die dreimalige Sicht auf das «Chileli» von Wassen aus unterschiedlichen Höhen gehört bis heute zum kollektiven Bahnerlebnis der Schweizer Bevölkerung.

Seit Mitte Dezember fährt die Südostbahn über die Gotthard-Panoramastrecke direkt ins Tessin. Nun erfährt die Strecke eine weitere Aufwertung. Ab Ostermontag verkehren die Züge nicht mehr nur nach Bellinzona, sondern bis nach Locarno – und zwar im Stundentakt. Ausserdem fällt eine Wartezeit in Airolo weg. Damit werde Locarno wieder umsteigefrei ab allen Schnellzugshaltestationen im Kanton Uri erreichbar, schreiben die Urner Behörden in einer Mitteilung vom Freitag.

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