17 Personen starben 2019 bei
einem Zugunfall

Im Schweizer Eisenbahnverkehr gab es letztes Jahr 60 Unfälle, 17 Personen sind dabei verstorben. Bei den meisten der Todesopfern handelt es sich um Drittpersonen.

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Die Anzahl Unfälle im Schienenverkehr ging in den letzten Jahren tendenziell zurück.

Die Anzahl Unfälle im Schienenverkehr ging in den letzten Jahren tendenziell zurück.

Bruno Kissling

(agl) Die Zahl der Unfälle im Eisenbahnverkehr war 2019 leicht tiefer als in den Vorjahren. 2019 gab es 60 Unfälle, im Vorjahr waren es 71 und 2017 gar 82. Das zeigen neue Zahlen, die das Bundesamt für Statistik am Donnerstag veröffentlichte. Bei rund einem Drittel der Unfälle gab es Schwerverletzte, 17 Personen sind bei einem Zugunfall verstorben. In drei Fällen waren die Opfer Angestellte, bei den restlichen 14 handelte es sich um Drittpersonen. Fahrgäste waren gemäss dem BFS keine betroffen. Suizide werden in der Unfallstatistik nicht berücksichtigt.

Unfälle im öffentlichen Strassenverkehr, also mit Bussen und Trams, gab es im letzten Jahr 141. Hier zeigt sich Vergleich zu den letzten Jahren ein deutlicher Anstieg. 2017 waren es noch 77, 2018 bereits 101 Unfälle. Auch die Zahl der Schwerverletzten ist mit 129 deutlich höher als in den Jahren zuvor. Sieben Unfälle im öffentlichen Strassenverkehr endeten im letzten Jahr tödlich.