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Sofia Goggia überragt und deklassiert ihre Konkurrenz in Lake Louise

Das erste Speed-Rennen der Saison gewinnt die Favoritin Sofia Goggia aus Italien. Mit einem Vorsprung von fast 1,5 Sekunden setzt sie ein deutliches Zeichen.

Leandro De Mori
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Ein deutliches Zeichen, das Sofia Goggia in Lake Louise gesetzt hat. Die letztjährige Gewinnerin der kleinen Kristallkugel überzeugte auch beim ersten Speed-Rennen der Ski-Saison mit ihrem wilden Fahrstil. Goggia riskierte viel, fuhr überragend und wurde dafür gerecht belohnt.

Schlussendlich überholt sie die bis dahin führende Breezy Johnson um beinahe eineinhalb Sekunden. Eine klare Ansage der Italienerin, die auch in dieser Saison wieder als Favoritin auf den Abfahrts-Weltcupsieg gilt. Den dritten Platz belegte die Österreicherin Mirjam Puchner (+1,54 Sekunden).

Corinne Suter und Lara Gut-Behrami, die in der letzten Saison den zweiten und dritten Platz hinter Goggia im Abfahrts-Weltcup belegten, konnten in Lake Louise nicht überzeugen. Suter verlor bis ins Ziel über zwei Sekunden auf die Führende, belegte damit den fünften Rang. «An und für sich hat sich die Fahrt heute nicht speziell angefühlt. Mir hat der Grundspeed gefehlt, ich bin nicht wirklich ins Fahren gekommen», erklärte Suter nach dem Rennen im SRF-Interview.

Lara Gut-Behrami zeigte sich immer noch angeschlagen. Die Tessinerin verlor 2,74 Sekunden auf Goggia und beendete die Abfahrt auf dem 17. Rang. Als zweitbeste Schweizerin schloss Jasmine Flury (+2,31) das Rennen auf dem 9. Schlussrang ab.

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