Schwingen
Kein Schwägalp-Schwinget, kein Eidgenössisches: Arnold Forrer tritt per sofort zurück

Arnold «Nöldi» Forrer hat genug vom Schwingsport. Der 43-jährige Schwingerkönig von 2001 verzichtet aufs Bergfest auf der Schwägalp und beendet seine lange Karriere.

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Nöldi Forrer beendet am Samstag überraschend seine Karriere.

Nöldi Forrer beendet am Samstag überraschend seine Karriere.

Keystone

Arnold «Nöldi» Forrer beendet per sofort seine Karriere. Dies gab der Toggenburger am Samstagmorgen bekannt. Als Grund nannte er seine Gesundheit. Gegenüber dem Blick sagte er: «Am Freitag im Training hat es mir einen Zwick im Knie gegeben. Es ist nichts Schlimmes. Aber für mich ist es ein Zeichen, die Karriere jetzt zu beenden.» Damit lässt der 43-Jährige auch das Bergkranzfest auf der Schwägalp von morgen Sonntag, welches es viel Mal gewann, platzen. Stattdessen soll der Schwingerkönig von 2001 auf der Schwägalp gebührend verabschiedet werden. Somit wird der Käsermeister auch beim Eidgenössischen in zwei Wochen in Pratteln nicht mehr antreten.

Als Highlight in seiner Karriere sticht sein Triumph beim Eidgenössischen 2001 in Nyon heraus, als er mit einem Gestellten gegen seinen Nordostschweizer Verbandskollegen Jörg Abderhalden zum Schwingerkönig wurde. Insgesamt sammelte Forrer in seiner langjährigen Karriere sechs Eidgenössische Kränze und gewann 46 Kranzfeste. Mit insgesamt 151 Kränzen, drei davon in diesem Jahr, ist er der erfolgreichste Schwinger der Geschichte.

2019 liess er sich ein künstliches Hüftgelenk einsetzen, um seine Schwingkarriere zu verlängern. Seinen letzten Wettkampf bestritt Forrer vor einer Woche am Schaffhauser Kantonalschwingfest. (swe)