Federer-Ticker
Gleich geht das Federer-Match los ++ Klimaaktivist zündet sich auf Spielfeld an

Roger Federer hat am vergangenen Donnerstagnachmittag seinen Rücktritt bekannt gegeben. Der 41-Jährige hat dies via Social Media verkündet. Hier finden Sie alles rund um den Rücktritt der Schweizer Sportikone.

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Roger Federer verkündet Rücktritt

Roger Federer verkündete im Alter von 41 Jahren seinen Rücktritt vom Tennis Nach 25 Jahren an der Weltspitze, in denen er Geschichte schrieb. Er gewann 20 Grand-Slam-Titel, wurde Olympiasieger im Doppel, gewann Silber im Einzel, führte während 310 Wochen die Weltrangliste an. Hier finden Sie alles rund um den Rücktritt der Sportikone, sämtliche Reaktionen und Infos zum Laver Cup.

De Minaur schlägt Murray – gleich spielt Federer

Gleich kann es endlich losgehen mit dem letzten Match von Roger Federer. In einem umkämpften Einzel ringt der Australier Alex De Minaur (ATP 22) den Briten Andy Murray (ATP 43) mit 5:7, 6:3, 10:7 nieder. Team World verkürzt auf 1:2.

Alex De Minaur feierte einen Sieg über Andy Murray.

Alex De Minaur feierte einen Sieg über Andy Murray.

Keystone

Nati würdigt Roger Federer mit Video

Die Schweizer Nati erweist Roger Federer die Ehre und widmet ihm anlässlich seines letzten Auftritts auf dem Tennis-Court ein Video. «Roger, danke für alles. Wir werden dich vermissen», sagt darin Captain Granit Xhaka.

Klimaaktivist zündet sich auf dem Spielfeld an

Beim Laver-Cup-Duell zwischen Stefanos Tsitsipas und Diego Schwartzman ist es zu einem Zwischenfall gekommen: Ein junger Klimaaktivist, mit einem T-Shirt mit der Aufschrift «End UK Private Jets» («Schluss mit britischen Privatjets») bekleidet, stürmte auf das Feld und übergoss seinen Arm mit einer Flüssigkeit – um diese anschliessend zu entzünden und das Feuer postwendend wieder zu löschen. Kurz darauf wurde der Störer von Sicherheitsleuten wieder vom Spielfeld begleitet.

Tennis wurde derweil auch gespielt: Tsitsipas (ATP 6) feierte einen höchst souveränen 6:2, 6:1-Erfolg über Schwartzman (ATP 17) und stellte auf 2:0 für Team Europa.

Ein junger Klimaaktivist zündete auf dem Spielfeld seinen Arm an.

Ein junger Klimaaktivist zündete auf dem Spielfeld seinen Arm an.

Keystone

Casper Ruud holt den ersten Punkt für Team Europa

Casper Ruud (ATP 2) gewinnt die erste Partie des Laver Cups gegen Jack Sock (ATP 128) mit 6:4, 5:7, 10:7 und bringt Team Europa um Roger Federer mit 1:0 in Führung. 

Federer trainiert mit den grössten Rivalen seiner Karriere

Bilder zeigen Federer im Training mit Tennisgrössen wie Rafael Nadal, Novak Djokovic, Andy Murray und Stefanos Tsitsipas.

Nadal freut sich auf das Doppel mit Roger Federer

Federers Doppelpartner Rafael Nadal zeigt sich sichtlich begeistert: «Nach all diesen tollen Momenten die wir auf und neben dem Platz teilten. Ein Teil dieses historischen Momentes zu sein, wird grossartig und unvergesslich für mich sein», so der Spanier an der Pressekonferenz.

Borg und McEnroe nominieren Spieler

Björn Borg (Team Europa) und John McEnroe (Team World) haben die Spieler für die drei Einzel und das Doppel vom Freitag nominiert. Der Höhepunkt: Roger Federer tritt in seinem letzten Spiel als Tennisprofi an der Seite seines Rivalen und Freunds Rafael Nadal an. Siege am ersten Tag geben einen Punkt, Siege am Freitag zwei Punkte, am Sonntag drei Punkte. Das Team, das als erstes 13 Punkte erreicht, gewinnt den Laver Cup. Die bisherigen vier Duelle gewann allesamt das Team Europa.

Bestätigt: Federer mit Nadal im Doppel

Es war ein offenes Geheimnis, nun wird das Traumszenario Realität: Roger Federer bestreitet am Freitagabend (ab zirka 21.30 Uhr Schweizer Zeit) sein letztes Spiel als Profisportler an der Seite seines langjährigen Rivalen und Freundes Rafael Nadal. Die beiden treffen auf die Amerikaner Jack Sock und Frances Tiafoe. Bisher standen der Spanier und der Schweizer erst einmal gemeinsam auf dem Platz: 2017 bei der Laver-Cup-Premiere in Prag. 2019 in Genf musste Nadal das Doppel eine Stunde vor Spielbeginn wegen einer Verletzung am Handgelenk platzen lassen. Übrigens: Weil seine Frau und er in den nächsten Wochen erstmals Eltern werden und die Schwangerschaft nicht reibungslos verläuft, reiste der 36-jährige Spanier erst am Donnerstagmorgen nach London. Federer sagt: «Ich weiss nicht, ob ich das alles handeln kann. Ich hoffe, ich komme mit den Emotionen klar. Ich werde es versuchen. Manchmal war ich vor Spielen schrecklich nervös. Diesmal bin ich super aufgeregt, Rafa, Novak in meinem Team zu haben und nicht gegen sie spielen zu müssen. Mit Rafa zu spielen, fühlt sich speziell an. Es wird wunderbar. Ich werde versuchen, es zu geniessen.»

Rafael Nadal und Roger Federer 2017 beim Laver Cup.

Rafael Nadal und Roger Federer 2017 beim Laver Cup.

Keystone

SRF zeigt Federers letzten Auftritt

Wenn Roger Federer am Freitag zum letzten Mal auf ATP-Niveau aufschlägt, wird der «Maestro» dabei im Schweizer Free-TV zu verfolgen sein. SRF wird sämtliche Laver-Cup-Partien am Freitag ab 14 Uhr live übertragen, am Samstag und Sonntag sollen ferner Teilaufzeichnungen und Tageshighlights geboten werden. Dies gab SRF am Mittwoch bekannt. Ermöglicht wird die Übertragung gemäss der Medienmitteilung durch die Zusammenarbeit mit «Warner Bros. Discovery», das die europäischen Senderechte am Laver Cup hält.

Federer: «Ich würde gerne mit Rafa spielen»

Roger Federer wird seine Karriere am Freitag mit einem Einsatz im Doppel beenden. Für seinen letzten Auftritt wünscht sich der 41-Jährige einen ganz besonderen Partner an seiner Seite: Rafael Nadal. «Natürlich würde ich gerne mit Rafa spielen», sagte Federer. «Das wäre ein spezieller Moment.» Mit Nadal verbindet Federer eine jahrelange sportliche Rivalität, abseits der Platzes sind die beiden Superstars und ihre Familien aber eng befreundet. «Das ist eine grosse Botschaft an den Sport», sagte Federer über die besondere Beziehung zu Nadal. Gemeinsam haben die beiden 42 Grand-Slam-Titel gewonnen. «Wir werden in der Zukunft noch viele Momente haben, die wir miteinander teilen werden», hatte Nadal letzte Woche an Federer gerichtet geschrieben. Vielleicht folgt bereits am Freitagabend schon so ein Moment.

Freunde und Rivalen: Roger Federer und Rafael Nadal.

Freunde und Rivalen: Roger Federer und Rafael Nadal.

Keystone

Abschied am Freitag, Essen mit Andy Murray

Roger Federer bestätigt, dass er nur noch im Doppel und nur noch einmal zum Einsatz kommen wird: am Freitagabend. «Das wird mein letztes Spiel. Ich versuche alles, dann ein für mich akzeptables Niveau zu erreichen.» Das Regelwerk des Laver Cups sieht vor, dass jeder Spieler mindestens ein Mal im Einzel zum Einsatz kommen muss. Doch Federer schliesst das aus. Die einzige Möglichkeit ist es, am Freitag zu spielen und sich danach durch Matteo Berrettini ersetzen zu lassen. Danach kann Federer allerdings nicht mehr eingesetzt werden - auch nicht am Samstag oder Sonntag. Captain Björn Borg habe dieser Lösung zugestimmt. «Er sagte zu mir: Roger, es ist für uns alle schon ein Traum, dich überhaupt wieder auf dem Tennisplatz zu sehen.» Am Dienstagabend traf sich Federer mit Andy Murray, Björn Borg und Severin Lüthi und weiteren Freunden zum Abendessen in einem argentinischen Restaurant. Erst später stösst die Familie dazu.

Federer begrüsst Djokovic und Murray 

Am Freitag beginnt in London der Laver Cup. Novak Djokovic und Andy Murray bereiten sich auf dem Centre Court auf den Event vor. Roger Federer liess es sich nicht nehmen, die beiden Tennis-Cracks zu begrüssen.

«Den Brief zu schreiben, ist mir sehr schwer gefallen»

Roger Federer bricht am Dienstag in London sein Schweigen und sagt: «Ich hatte Knoten im Magen. Den Brief zu schreiben, ist mir sehr schwer gefallen und hat mich sehr viel Energie gekostet. Es war berührend für mich - auch für Mirka. Nun fühle ich mich besser. Ich wollte mich von diesem Druck befreien.» Federer spricht im Interview über die Schwere des Rücktritts, seine Kinder und über einen möglichen Einsatz am Laver Cup.

Q&A zum Laver Cup

Was ist eigentlich der Laver Cup, den Roger Federer zum Abschluss seiner langen Karriere bestreiten wird? Unser Q&A hilft Ihnen weiter:

Federer-Talk mit Simon Häring

Unser Tennis-Experte Simon Häring geht im Talk mit Chefredaktor Patrik Müller auf die wichtigsten Fragen um Roger Federer und seinen Rücktritt ein.

Federer in Trainingsmontur

Roger Federer steckt in den Vorbereitungen für seinen letzten ATP-Auftritt. Ein von Stefanos Tsitsipas via Twitter verbreitetes Foto zeigt den «Maestro» in Trainingsmontur.

Federer trifft in London ein

Roger Federer ist inzwischen in London eingetroffen, wo er Ende Woche sein letztes ATP-Turnier, den von ihm selbst ins Leben gerufenen Laver Cup, bestreiten wird.

Die Frau an seiner Seite: Mirka Federer

Wie Roger Federer um seine heutige Ehefrau Mirka warb, wie sie sich ineinander verliebten – und weshalb die frühere Tennisspielerin seit 15 Jahren in der Öffentlichkeit schweigt:

Die Hintergründe über sein Karriereende

Im Juli reifte bei Roger Federer der Entschluss, seine Tenniskarriere zu beenden. Wie es dazu kam:

Deshalb schwieg Djokovic so lange zum Federer-Rücktritt

Erst am Freitag, einen Tag nach dem Rücktritt von Roger Federer, hat Novak Djokovic sein Schweigen gebrochen und über Federer geschrieben, es sei eine Ehre, «dich auf und neben dem Platz zu kennen». Weshalb die Verzögerung nichts mit Böswilligkeit zu tun hat:

So reagiert die Presse auf den Rücktritt von Roger Federer

Dass Roger Federer am Donnerstag seinen Rücktritt als Tennisprofi bekannt gegeben hat, schlägt in der nationalen und internationalen Medienlandschaft hohe Wellen.

Rafael Nadal ist traurig: «Wünschte, dieser Tag wäre nie gekommen»

Die Rivalität zwischen Roger Federer und Rafael Nadal war eine der grössten der Tennis-Geschichte. Die beiden standen sich insgesamt 40 Mal gegenüber. In 24 Partien ging der 36-jährige Spanier als Sieger vom Platz. Aus einer Rivalität wurde Freundschaft – und für diese bedankt sich der 22-fache Grand-Slam-Sieger beim Schweizer:

«Lieber Roger, mein Freund und Rivale. Ich wünschte, dieser Tag wäre nie gekommen. Für mich persönlich ist es ein trauriger Tag und auch für alle Sport-Begeisterten auf dieser Welt. Es war mir ein Vergnügen, aber auch eine Ehre und ein Privileg, all diese Momente mit dir zu teilen. Wir haben viele tolle Dinge auf und neben dem Platz zusammen erlebt. Wir werden in Zukunft noch viele Sachen teilen können, denn wir haben zusammen noch viel zu erledigen. Ich wünsche dir zusammen mit deiner Frau, deinen Kindern und deiner Familie viel Freude in der Zukunft. Wir sehen uns in London beim Laver Cup. »

Für viele Tennis-Experten war der Wimbledon-Final vom 6. Juli 2008 das beste Spiel aller Zeiten. In vier Stunden und 48 Minuten voller Hochspannung setzte sich Rafael Nadal mit 6:4, 6:4, 6:7, 6:7 und 9:7 durch.

Roger Federers emotionaler Abschiedsbrief im Original

Der Tennis-Star verabschiedete sich mit einem Brief an die Öffentlichkeit von seinem Sport. 

«Ich spüre eine Leere in mir»: Federers Götti ist betrübt über Rücktritt des Tennis-Stars

Er hat das wohl bekannteste Patenkind der Schweiz: Arthur Dubach ist der Götti von Roger Federer. Im Interview erzählt er, wie er vom Rücktritt des Tennis-Königs erfahren hat und was diese Neuigkeit in ihm auslöst.

CH Media Video Unit / Melissa Schumacher

«Quelle der Inspiration»: Neue Nummer 1 duellierte sich noch nie mit Federer

Der neue Führende der Tennis-Weltrangliste, Carlos Alcaraz, hatte noch die das Vergnügen, zusammen mit Roger Federer auf dem Platz zu stehen. Auch wenn der 19-jährige Spanier nicht mehr die Möglichkeit haben wird, sich in einem Turnier im ihm zu duellieren, möchte er dennoch eines Tages mit ihm spielen. «Roger war einer meiner Idole und Quelle der Inspiration. Danke für alles, was du für unseren Sport getan hast. Ich möchte eines Tages mit dir spielen. Wünsche dir alles Glück dieser Welt für den nächsten Abschnitt.»

Offener Brief von Vogue-Chefredaktorin Anna Wintour

Anna Wintour, Chefredaktorin der «Vogue», widmet Federer anlässlich seines Rücktritts einen ausführlichen offenen Brief. Sie schildert ihre Emotionen, als sie vom Karriereende des Schweizer Tennis-Stars erfuhr – zwischen Traurigkeit und Dankbarkeit. «Es gibt keinen Spieler, der den Ruhestand mehr verdient und dessen Fehlen auf dem Tennisplatz so intensiv spürbar sein wird», schreibt die 72-Jährige, die ihr Verhältnis zum Baselbieter umfassend schildert.

Sportministerin Amherd lobt seine «bescheidene Art»

Auch Bundesrätin Viola Amherd liess es sich am späten Donnerstagnachmittag nicht nehmen, den Rücktritt von Tennis-Legende Roger Federer zu kommentieren: «Es ist für uns als Land schade, dass ein solcher Ausnahmesportler nach fast einem Vierteljahrhundert Tennissport auf höchstem Niveau zurücktritt», sagte die Sportministern vor den Medien in Bern. Federer sei nicht nur sportlich, sondern auch menschlich für viele Schweizerinnen und Schweizer stets ein Vorbild gewesen. «Gerade auch, weil er trotz seines Erfolgs so bescheiden und bodenständig geblieben ist», betonte Amherd.

Zwar habe sie Federer nie persönlich getroffen, doch den Wimbledon-Final 2019 werde sie «nie vergessen». Die Emotionen, welche dieses Spiel bis in den fünften Satz begleitet hätten, seien «unglaublich» gewesen, so die Sportministern, die das Spiel zwischen Roger Federer und Novak Djokovic damals live im Stadion verfolgt hatte.

Nun, da das Kapitel Spitzensport abgeschlossen sei, möge sie dem vierfachen Vater und Schweizer Aushängeschild «etwas Ruhe und viel Zeit mit seiner Familie» gönnen.

«Die Tennis-Welt wird ohne dich nie mehr die Gleiche sein»

25 Mal sind sich der Argentinier Juan Martín del Potro und Roger Federer zwischen 2007 und 2018 gegenüber gestanden. 18 dieser Duelle gingen an den Schweizer, doch Federer musste gegen den Ende Januar zurückgetretenen del Potro auch schmerzhafte Niederlagen einstecken. So beispielsweise beim US-Open-Final 2009. Das Spiel in Flushing Meadows ging nach über fünf Sätzen mit 3:6, 7:6, 4:6, 7:6, 6:2 an den Argentinier. Es blieb übrigens der einzige Grand-Slam-Titel seiner Karriere. Juan Martín del Potro wendete sich mit einer Liebesbekundung an den Schweizer: «Ich liebe dich, Roger. Danke für alles, was du für das Tennis und mich getan hast. Die Tennis-Welt wird ohne dich nie mehr die gleiche sein.»

Das Ende einer Ära

Die Women’s Tennis Association (WTA), die Profi-Vereinigung im Frauen-Tennis, würdigt sowohl die zurückgetretene Serena Williams als auch Roger Federer: «Das Ende einer Ära».

«Du hast das Spiel verändert», schreibt die ATP-Tour

Auch Swiss Tennis bedankt sich beim «Maestro»

Swiss Tennis richtet Dankesworte an Roger Federer – und zählt seine imposanten Karriere-Erfolge auf.

Der FCB dankt Federer

Lineker würdigt Federer

Anerkennung erhält Roger Federer nicht nur von Tennis-Grössen. Auch Gary Lineker, englischer Ex-Fussball-Star, schwärmt via Twitter, es sei eine grosse Ehre gewesen, «dich spielen zu sehen».

GOAT: So reagiert Stan Wawrinka auf Federers Rücktritt

Stan Wawrinka reagiert wortlos auf Federers Rücktritt. Mit drei unterschiedlichen Emojis bezeichnet er den Basler unter anderem als «GOAT», eine Abkürzung für «Greatest Of All Time».

Wimbledon verabschiedet Roger Federer

Der Twitter-Account von Wimbledon verabschiedet Roger Federer mit emotionalen Worten. Es sei ein Privileg gewesen, «Zeuge deiner Reise zu sein und zu sehen, wie du Champion wirst, in jeglicher Hinsicht». Federer ist mit acht Titeln Wimbledon-Rekordsieger.

So hat Roger Federer seinen Rücktritt verkündet

King Roger dankt ab

Quelle: Instagram

«Ich habe mehr als 1500 Matches in über 24 Jahren gespielt», sagt Roger Federer in einem am Donnerstag über seinen Instagram-Account verbreiteten Statement. Nun müsse er anerkennen, «dass es an der Zeit ist, meine Karriere zu beenden». Konkret: Roger Federer, der grösste Schweizer Tennis-Star der Geschichte, hat am Donnerstag das bevorstehende Ende seiner langen Laufbahn angekündigt. Der Laver Cup kommende Woche in London werde sein letztes ATP-Event sein, so der 41-Jährige. Er bedankte sich auch mit einem Abschiedsbrief, den er auf Twitter teilte.

Weshalb Roger Federer als Grösster in die Tennisgeschichte eingeht

Mit Roger Federer tritt eine Lichtgestalt zurück, die den Weltsport in diesem Jahrtausend geprägt hat wie kein Zweiter. Er hinterlässt nicht nur Siege und Rekorde, sondern Erinnerungen an Emotionen und Momente für die Ewigkeit. Weshalb er eine Ikone des Sports, aber keine Figur der Zeitgeschichte ist.