Studie zeigt: rund 70 Prozent der 16 bis 17-Jährigen rauchen

Eine neue Studie des Universitäts-Kinderspital Zürich zeigt: Rund 70 Prozent der Mädchen und rund 60 Prozent der Jungen im Alter von 16 bis 17 Jahren im Kanton Zürich rauchen – mit teils schweren Folgen.

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E-Zigaretten sind bei Kinder und Jugendlichen besonders beliebt. 73 Prozent der Befragten greifen am liebsten zu der modernen Alternative.

E-Zigaretten sind bei Kinder und Jugendlichen besonders beliebt. 73 Prozent der Befragten greifen am liebsten zu der modernen Alternative.

(sre) Rund 70 Prozent der befragten Mädchen und rund 60 Prozent der befragten Jungen im Alter von 16 bis 17 Jahren gaben an, gelegentlich oder regelmässig Zigaretten, E-Zigaretten oder Shisha zu konsumieren. Je älter die Jugendlichen, desto mehr von ihnen rauchen, wie das Universitäts-Kinderspital Zürich am Mittwoch mitteilt. Jeder und jede fünfte davon rauche mehrmals in der Woche oder täglich.

Dabei freuen sich vor allem E-Zigaretten grosser Beliebtheit: 73 Prozent der befragten Raucher bevorzugen die dampfende Alternative zum Rauchtabak. Die E-Zigarette ist bei Jungen gefragter als bei Mädchen: jeder fünfte Junge im Alter von 13 Jahren raucht E-Zigaretten.

Fast gleich beliebt ist aber die Shisha. 49 Prozent der rauchenden Studienteilnehmenden greifen am ehesten zur klassischen Zigarette.

Raucher klagen über Atembeschwerden

Die Studie zeigt aber auch die schädlichen Auswirkungen des Rauchens auf. Die Kinder und Jugendlichen, die angaben, gelegentlich zu rauchen, klagten doppelt so häufig über verstopfte Nasen, Atemnot oder Asthma-Symptome wie nichtrauchende Gleichaltrige. Die Befragten, die regelmässig rauchen, sogar dreimal so häufig.

(pd) Die Studie «Luftibus in der Schule» haben das Kinderspital Zürich, Lunge Zürich, das Institut für Sozial- und Präventivmedizin und das Inselspital Bern unter der Leitung von Prof. Dr. med. Alexander Möller vom Kinderspital von 2013 bis 2016 durchgeführt. Sie befragten dafür 3488 Schulkinder im Kanton Zürich im Alter zwischen 6 und 17 Jahren über ihr Rauchverhalten. Zusätzlich wurden ihre Lungenfunktion und Atemwegs-Entzündungswerte gemessen, die Eltern füllten zudem einen Gesundheitsfragebogen aus.