Schweizer Forscher tüfteln an neuen Maskentypen

Ein schweizweites Team aus Forschung, Gesundheitswesen und Industrie entwickelt neue Maskentypen und arbeitet an Technologien, um vorhandenes Schutzmaterial wiederverwenden zu können.

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Das Forscherteam hat seine Arbeit bereits aufgenommen.

Das Forscherteam hat seine Arbeit bereits aufgenommen.

Empa

(rwa) Schutzmasken sind derzeit ein rares Gut. Um die Schweiz in der Coronakrise mit effizientem Schutzmaterial auszurüsten, hat sich ein Forscherteam zum Projekt «ReMask» zusammengeschlossen, wie die Eidgenössische Forschungsanstalt Empa am Donnerstag mitteilte. Neben der Empa sind auch Wissenschafter der ETH Zürich und Lausanne (EPFL), des Labors Spiez und weiteren Partnern aus dem Gesundheitswesen und der Industrie beteiligt.

Ziel sei es, Technologien zur Wiederverwendung vorhandener Masken und zur inländischen Produktion effizienter Schutzausrüstung zu entwickeln. Auch gehe es um die Entwicklung alternativer Masken, die Viren binden und abtöten könnten, so die Empa. Die Erkenntnisse sollen die wissenschaftliche Covid-19-Arbeitsgruppe des Bundes unterstützen.