Kultur
Neue Statistik zeigt Misere der Kinos in der Coronakrise

Eine neue interaktive Grafik des Bundesamts für Statistik zeigt, wie sehr die Schweizer Kinos im vergangenen Jahr litten. Selbst als sie öffnen durften, blieben viele Säle leer.

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Die Anzahl Kinobesuche pro Person sank laut BFS von 1.5 Besuchen pro Person (2019) auf 0.5 Besuche pro Person im vergangenen Jahr.

Die Anzahl Kinobesuche pro Person sank laut BFS von 1.5 Besuchen pro Person (2019) auf 0.5 Besuche pro Person im vergangenen Jahr.

Keystone

Die Schweizer Kinos haben ein sehr schwieriges Jahr hinter sich: Die Eintritte brachen um 65 Prozent ein, die Anzahl Kinovorstellungen sank um 49 Prozent und es liefen 43 Prozent weniger neue Filme als im Vorjahr. Eine neue interaktive Grafik des Bundesamts für Statistik zeigt nun, dass der Rückgang nicht nur auf die Schliessungsperioden im Frühling und ab Mitte Dezember zurückzuführen sind: Auch im Sommer und Herbst sassen deutlich weniger Menschen in die Kinosäle.

Die Grafik zeigt dasselbe Bild für das aktuelle Jahr. Die gelben Balken sind die Eintritte im Jahr 2019. Die roten Balken zeigen, wie zögerlich sich die Anzahl Eintritte in den ersten Wochen nach dem Shutdown entwickelt hat und wie sie auch im Mai hinter den Zahlen aus dem Jahr 2019 zurückblieb.

Ändert man die Jahreszahl im zweiten Kästchen auf das Jahr 2020, sieht man die Entwicklung der Eintritte zwischen den beiden Kinoschliessungen im vergangenen Jahr. Bei der Grafik lässt sich zudem nach Herkunftsland der Filme und Anzahl Vorführungen filtern. (gb)