Zivilluftfahrt: Schweiz und USA wollen bei Drohnen vermehrt zusammenarbeiten

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) will im Bereich der unbemannten Flugsysteme künftig vermehrt mit der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA zusammenarbeiten.

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Die FAA und das Bazl wollen künftig Ideen, Informationen und Mitarbeitende austauschen.

Die FAA und das Bazl wollen künftig Ideen, Informationen und Mitarbeitende austauschen.

Britta Gut

(agl) Das Bazl und die FAA haben eine entsprechende Absichtserklärung unterschrieben, wie es in einer Mitteilung des Bundesamts vom Mittwoch heisst. «Beide Nationen verfügen über höchst innovative Branchen, welche den Luftraum für neuartige Flugbetriebsarten nutzen wollen», so das Bazl. Damit stehe man vor den selben Herausforderungen. Forschung und Entwicklung sowie der Austausch von Ideen und Informationen sollen bei der Bewältigung helfen und zur sicheren Integration von Drohnen im Luftraum beitragen.

Die Luftfahrtbehörden der beiden Länder würden künftig gemeinsame Initiativen und Projekte lancieren, welche im Zusammenhang mit dem Betrieb von unbemannten Flugsystemen für beide Seiten von Interesse und Nutzen seien. Gemäss der Mitteilung wolle man unter anderem die Wirksamkeit der Luftraumüberwachung und die Durchsetzung der Rechtsbestimmungen durch eine bessere Fremdidentifizierung von Drohnen stärken.