Wichtiges Gremium

Schweiz will in den UNO-Sicherheitsrat: «Die Welt braucht Brückenbauer»

Die Schweiz kandidiert für einen nichtständigen Sitz im UNO-Sicherheitsrat. Aussenminister Cassis und Bundespräsidentin Sommaruga haben die Kandidatur den UNO-Delegierten vorgestellt.

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Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und Bundesrat Ignazio Cassis informierten über die Kandidatur für den Sitz im UNO-Sicherheitsrat.

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und Bundesrat Ignazio Cassis informierten über die Kandidatur für den Sitz im UNO-Sicherheitsrat.

Keystone

(mg) «Wir leben in einer Welt voller Konflikte. In einer Welt, in der die Werte der Schweiz immer mehr an Bedeutung gewinnen», sagte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga am Freitag vor den Medien. Sie sprach dabei über die Kandidatur der Schweiz für einen Sitz im UNO-Sicherheitsrat in der Jahren 2023 und 2024. Mit dem Slogan «A Plus for Peace» hat die Schweiz ihre Kandidatur am Donnerstagabend virtuell den Vertreterinnen und Vertretern aller UNO-Missionen vorgestellt. Die Kandidatur wurde bereits 2011 offiziell eingereicht und im Juni 2022 finden die entsprechenden Wahlen statt.

Gerade in einer polarisierten Welt seien die Qualitäten der Schweiz gefragt, sagte Sommaruga: «Es braucht Mitglieder, die wissen wie man Brücken bauen kann. Darin hat die Schweiz jahrelange Erfahrung.» Ihr Bundesratskollege Ignazio Cassis betonte den Einsatz der Schweiz für Rechtsstaatlichkeit, für Demokratie und für Frieden und Sicherheit.