Wegen Waldbrandgefahr: Immer mehr Kantone erlassen Feuerverbote

Die Waldbrandgefahr in weiten Teilen der Schweiz steigt. Nun erlassen auch die Kantone Basel-Stadt, Bern und Solothurn Feuerverbote. Aber auch dort, wo Bräteln im Wald noch erlaubt ist, ist Vorsicht geboten.

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Zum Beispiel in Nenzlingen BL ist es am Wochenende bereits zu einem Waldbodenbrand gekommen. Vielerorts gelten bereits jetzt Feuerverbote.

Zum Beispiel in Nenzlingen BL ist es am Wochenende bereits zu einem Waldbodenbrand gekommen. Vielerorts gelten bereits jetzt Feuerverbote.  

Kantonspolizei BL

(wap/sat) Der Frühling hat zwar erst begonnen. Doch in den meisten Kantonen ist die Brätlisaison wegen Waldbrandgefahr schon wieder vorbei. So haben am Mittwoch die Kantone Basel-Stadt, Bern und Solothurn nachgezogen und für ihre Gebiete ein absolutes Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe erlassen. Wie aus verschiedenen Mitteilungen hervorgeht, gelten die Feuerverbote bis auf Weiteres. Die Kantone Aargau, Freiburg, Luzern, Schwyz, Thurgau und Zürich haben gleichentags die Waldbrandgefahr auf ihrem Gebiet neu als «erheblich» eingestuft. Dies entspricht Stufe 3 von 5. Dabei wird davon abgeraten, Feuer im Wald oder in Waldesnähe zu entfachen.

Schon länger ein absolutes Feuerverbot im Freien erlassen haben die Kantone Graubünden und Tessin. Seit ein paar Tagen ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe kennen die Jurakantone Jura, Neuenburg und Waadt sowie St. Gallen und Glarus. Ein bedingtes Feuerverbot herrscht derzeit laut der Übersichts-Seite des Bundesamts für Umwelt im Kanton Baselland: Hier dürfen nur noch befestigte Feuerstellen benutzt werden. Lediglich Empfehlungen zur Vorsicht respektive ein bedingtes Feuerverbot gelten in den Kantone Genf und Zug sowie im Fürstentum-Liechtenstein.