Wegen gestiegener Nachfrage: Der Kanton Freiburg passt seine Teststrategie an

Weil die Nachfrage nach Coronatests steigt, will der Kanton Freiburg seine Kapazitäten ab November erhöhen. Die kantonale Taskforce will ausserdem, dass das Testen einfacher und schneller geht.

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Der Kanton Freiburg will seine Testkapazitäten auf die kalte Jahreszeit hin erhöhen. (Symboldbild)

Der Kanton Freiburg will seine Testkapazitäten auf die kalte Jahreszeit hin erhöhen. (Symboldbild)

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(wap) Die Corona-Taskforce des Kantons Freiburg hat am Montag bekannt gegeben, dass die Teststrategie des Kantons der gestiegenen Nachfrage angepasst werden soll. Die bestehenden drei Corona-Testzentren in Tafers, Riaz und Freiburg werden darum ab dem 2. November zentral in einer Halle des Forum Fribourg in Granges-Paccot zusammengelegt.

Dank einer Online-Terminvereinbarung soll der Zugang zum Test zudem schon ab dem kommenden Mittwoch schneller möglich sein. Das Mindestalter für Tests wird ausserdem von 16 auf 12 Jahre gesenkt. Weiter wurde das Kantonsspital (HFR) angewiesen, die Testkapazität von 300 auf 600 täglich zu erhöhen. Am HFR werden derzeit etwa 55 Prozent der Tests im Kanton Freiburg gemacht, der Rest wird vom Hôpital intercantonal de La Broye in Payerne und Hausärzten übernommen.

In der am Montag veröffentlichten Mitteilung wird darauf hingewiesen, dass der Kanton nur Personen mit Symptomen testet. Nur so sei die Rückerstattung der Kosten gemäss Richtlinien des BAG gewährleistet. Wer sich aus persönlichen Gründen testen lassen wolle, etwa um ein Attest zu erhalten, müsse zum Hausarzt und die Kosten selbst tragen.