Wegen Corona werden weniger GA verkauft: Es fehlen mehrere hundert Millionen Franken

Die Coronakrise belastet die Schweizer öV-Branche stark. Die GA-Vertreiberin Alliance SwissPass geht dieses Jahr von sechs Prozent weniger verkauften GA aus und muss sich neu orientieren.

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Ein neues Abonnement zwischen GA und Halbtax könnte bald Realität werden.

Ein neues Abonnement zwischen GA und Halbtax könnte bald Realität werden.

Keystone

(agl) Ein Einbruch von sechs Prozent, das bedeutet 30'000 Abos und 100'000 Franken Einnahmen weniger, wie Alliance SwissPass-Sprecher Thomas Ammann gegenüber «Radio SRF» bestätigt. Dazu kämen noch Entschädigungen und Gutschriften an GA-Besitzer, die ihr Abo während des Lockdowns nicht nutzen konnten oder es hinterlegt haben. «Das zusammen führt dazu, dass wir Ende Jahr einen substanziellen Betrag verlieren werden», sagt Ammann.

Für die geänderten Verhältnisse braucht es nun ein neues Produkt, etwas zwischen GA und Halbtax, wie Alliance Swiss Pass bereits vergangene Woche einräumte. Dies als Antwort auf eine Kritik von Preisüberwacher Stefan Meierhans, der eine Art Homeoffice-Abo für zwei bis drei Tage pro Woche vorschlug. Eine entsprechende Marktforschung zu einem neuen Angebot will Alliance SwissPass gemäss Thomas Ammann in den kommenden Monaten starten.