Und sie produzieren doch: Maskenproduktion bei der Flawa läuft an

Der TÜV Nord hat die Flawa Covid Pandemie Atemschutzmasken (CPA) zertifiziert. Die Flawa hat nun umgehend die Herstellung aufgenommen. Die Masken sind ab nächster Woche erhältlich.

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So sieht die CPA-Maske der Flawa aus.

So sieht die CPA-Maske der Flawa aus.

Flawa

(sku) CPA-Masken aus Schweizer Produktion: Nun sind sie doch bald erhältlich. Nachdem die Masken der Flawa Consumer GmbH aus Flawil das zweite Zertifizierungsverfahren bestanden haben, hat die Firma nun umgehend die Produktion aufgenommen. Dies teilt die Flawa am Donnerstag mit. In einem ersten Anlauf hat der Zertifizierungsbericht des TÜV Nord anfangs Juli noch eines von rund 40 Prüfkriterien beanstandet.

Mit drei Maschinen könne die Firma täglich rund 85'000 CPA-Masken herstellen. Zwei Maschinen seien vom Bund und Kanton Zürich in China beschafft worden, die dritte Maschine stamme vom Ostschweizer Unternehmen Prodema Management AG. Flawa bringt nun zwei Ausführungen auf den Schweizer Markt: Eine Atemschutzmaske mit Ohrenbänder für knapp 3.20 Franken und eine mit Kopfbänder für 3.55 Franken. Gemäss Mitteilung können die Masken ab nächster Woche über den Flawa-Onlineshop bezogen werden. Zudem würden für Unternehmen auf Anfrage auch massgeschneiderte Lösungen entwickelt.

«Ausserordentliche Leistung»

Die Freude bei der Flawa ist gross: «Wir freuen uns sehr, dass wir die ersten zertifizierten Covid Pandemie Atemschutzmasken aus Schweizer Produktion auf den Markt bringen können», lässt sich CEO Claude Rieser zitieren. «Ich bin stolz, dass unser Team mit einer ausserordentlichen Leistung die Zertifizierung geschafft hat.»

Bis die erste taugliche Maske vom Band rollte, gab es einige Anlaufschwierigkeiten. Die Maschinen wurden bereits im März geliefert, konnten aber zuerst nicht wie gewünscht in Betrieb genommen werden und die Masken bestanden anschliessend den nötigen Test nicht.