Trotz Coronakrise: Der Kanton Zug bleibt in den schwarzen Zahlen

Auch der Kanton Zug spürt die finanziellen Auswirkungen der Coronakrise, kann für das nächste Jahr aber dennoch einen Überschuss von 31,8 Millionen Franken budgetieren.

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Der Kanton Zug steht auch in der Krise noch gut da. Für das Jahr 2021 kann der Regierungsrat weiterhin mit einem Überschuss rechnen.

Der Kanton Zug steht auch in der Krise noch gut da. Für das Jahr 2021 kann der Regierungsrat weiterhin mit einem Überschuss rechnen.

Keystone

(wap) Mit einem budgetierten Ertragsüberschuss von 31,8 Millionen Franken bleibt der Kanton Zug auch im Jahr nach der Coronakrise in den schwarzen Zahlen. Allerdings ist dies deutlich weniger als in den Vorjahren: 2019 betrug der Ertragsüberschuss gemäss Rechnung 175,4 Millionen Franken. Grund dafür sind Mindereinnahmen: Das Budget geht von einem markanten Rückgang der Fiskalerträge um 49 Millionen Franken aus. 12 Millionen Franken davon seien aber auf die Senkung des Kantonssteuerfusses zurückzuführen, so die Regierung in einer Mitteilung.

Für 2022 rechnet die Kantonsregierung mit einem weiteren Rückgang bei den Einnahmen, danach sei wieder mit steigenden Fiskalerträgen zu rechnen. «Es sieht so aus, als ob die breit diversifizierte Zuger Wirtschaft die Herausforderungen von Covid-19 verkraften kann», wird Finanzdirektor Heinz Tännler in der Mitteilung zitiert. Insgesamt rechnet der Kanton Zug 2021 mit Erträgen von rund 1,5 Milliarden Franken.