Teilzeitstudierenden geht es gesundheitlich schlechter — trotzdem gibt es viele

20 Prozent der Studierenden absolvieren ein Teilzeitstudium, weil ihnen die Berufstätigkeit zentral ist. Zu diesem Schluss gelangt eine neue Studie des Bundesamts für Statistik (BFS).

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Teilzeitstudierende bewerten ihre Studiumsbedingungen als durchschnittlich. (Symbolbild)

Teilzeitstudierende bewerten ihre Studiumsbedingungen als durchschnittlich. (Symbolbild)

Keystone

(sku) Teilzeitstudierende seien weniger zufrieden mit ihren Studienbedingungen als Vollzeitstudierende und stufen ihren Gesundheitszustand schlechter ein, teilte das BFS am Mittwoch mit. Für rund die Hälfte sei die Berufstätigkeit neben dem Studium zentral. Andere Studierende würden ihr Studium aufgrund von Gesundheitsproblemen oder Kinderbetreuung nicht im vollen Pensum absolvieren. Beide Gruppen bewerten ihre Studienbedingungen im Vergleich mit Studenten in Vollzeit nur als durchschnittlich.

Laut des BFS ist die finanzielle Situation von Teilzeitstudierenden jedoch aufgrund der Erwerbstätigkeit besser eingestuft worden als bei den Mitkommilitonen in Vollzeit. Tendenziell seien Studenten in Teilzeit auch älter. Es zeigen sich zudem Unterschiede bei der sozialen Herkunft: So stammen Studenten in Teilzeit laut der Studie seltener aus Familien, in denen mindestens ein Elternteil über einen Hochschulabschluss verfügt und haben häufiger selber Kinder.