Taskforce wegen häuslicher Gewalt soll auch nach der Coronakrise weiterbestehen

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur fordert den Bundesrat auf, die Anstrengungen zur Bekämpfung häuslicher Gewalt auch nach der Krise weiterzuführen. Auch die Kultur soll noch länger unterstützt werden.

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Häusliche Gewalt soll auch nach der Krise ganz oben auf der Prioritätenliste stehen.

Häusliche Gewalt soll auch nach der Krise ganz oben auf der Prioritätenliste stehen.

Keystone

(wap) Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats unterstützt die bisher vom Bundesrat getroffenen Massnahmen und empfiehlt dem Parlament die entsprechenden Kredite zur Annahme. Ausdrücklich begrüsst wird die Schaffung einer Taskforce zum Schutz vor häuslicher Gewalt. Diese solle auch nach Auslaufen der Schutzmassnahmen weiterbestehen, fordert die Kommission nun.  Es werde weiterhin finanzielle Mittel für das Beratungsangebot brauchen.

Weiter fordert die Kommission den Bundesrat auf, die Unterstützung im Bereich Kultur um vier Monate zu verlängern. Weiter möchte sie in diesem Zusammenhang auch, dass auch Selbständigerwerbende unverzüglich Zugang zum Erwerbsausfallersatz erhalten.