Statistik
Nach Rückgang in der Pandemie: Zuwanderung aus Drittstaaten steigt an

Die Zuwanderung nahm in der Schweiz im ersten Halbjahr wieder zu. Das gilt auch für die Auswanderungen. Insbesondere bei Drittstaaten nahmen die Bewegungen verglichen mit dem Vorjahr wieder zu.

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Es gab im ersten Halbjahr wieder mehr Ein- und Auswanderungen aus Drittstaaten. (Symbolbild)

Es gab im ersten Halbjahr wieder mehr Ein- und Auswanderungen aus Drittstaaten. (Symbolbild)

Keystone

Die Zuwanderung in die ständige ausländische Wohnbevölkerung nahm zwischen Januar und Juni 2021 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2020 um 2314 Personen oder 3,9 Prozent zu, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt. 33'723 Ausländerinnen und Ausländer hätten gleichzeitig die Schweiz verlassen, 8,4 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.

Die gestiegenen Zahlen sind laut dem SEM darauf zurückzuführen, dass im Vergleich zur ersten Pandemiewelle im Frühling 2020 wieder mehr Personen aus Drittstaaten in die Schweiz ein- und ausgewandert sind. Der Wanderungssaldo – die Differenz zwischen Zu- und Auswanderung – der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung lag derweil mit 26'008 Personen praktisch auf dem gleichen Niveau wie im ersten Halbjahr 2020, wie das SEM weiter schreibt.

Beim Kurz- und beim Langzeitaufenthalt kamen im ersten Halbjahr insgesamt 64'157 Personen in die Schweiz, um eine Erwerbstätigkeit auszuüben, nur geringfügig mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Grossteil von ihnen kommt aus EU- und EFTA-Staaten. Die Zahl der Grenzgängerbewilligungen stieg um 1,5 Prozent auf 29'279. (agl)

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