Seelsorgerische Betreuung
Armeeseelsorge spannt mit jüdischen und muslimischen Organisationen zusammen

Die Armeeseelsorge erweitert ihre Partnerschaften. Damit sollen in Zukunft alle Armeeangehörigen kompetent und adäquat begleitet werden können.

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Die Armeeseelsorge geht neue Partnerschaften ein. Für alle Religionsgemeinschaften sollen künftig dieselben Regeln in der seelsorglichen Betreuung gelten. (Symbolbild)

Die Armeeseelsorge geht neue Partnerschaften ein. Für alle Religionsgemeinschaften sollen künftig dieselben Regeln in der seelsorglichen Betreuung gelten. (Symbolbild)

Keystone

(gav) Die Armeeseelsorge geht zwei neue Partnerschaften ein. Einerseits mit dem Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund (SIG), andererseits mit der Föderation Islamischer Dachorganisationen der Schweiz (FIDS). Damit wolle man einen Mehrwert für die Armeeangehörigen schaffen, die in ihrer Diversität ein Abbild der Gesellschaft seien. Das schreibt die Schweizer Armee am Montag in einer Mitteilung.

Für alle Religionsgemeinschaften der Armeeangehörigen sollen dieselben Regeln in der seelsorglichen Betreuung gelten. Sowohl der SIG als auch der FIDS würden diese mit Überzeugung vertreten. Im März des vergangenen Jahres wurden Grundlagen dafür gelegt, dass die Armeeseelsorge mit Kirchen und religiösen Gemeinschaften eine Partnerschaft eingehen kann. Voraussetzung dafür sei, dass man Grundlagen und Arbeitsweise der Armeeseelsorge vollständig teile.

«Die seit dem letzten Jahr gemachten Erfahrungen bestätigen, dass der eingeschlagene Weg erfolgreich ist und weiterverfolgt werden soll», heisst es weiter in der Mitteilung.

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