Schweiz nimmt weitere minderjährige Flüchtlinge aus Griechenland auf

Die Schweiz wird am Wochenende 29 minderjährige Flüchtlinge aus Griechenland aufnehmen. Diesen Schritt hatte Justizministerin Karin Keller-Sutter bereits in der Sommersession angekündigt.

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Unbegleitete minderjaehrige Asylsuchende (UMA) schreiben eine Pruefung im Transitzentrum "Landhaus"

Unbegleitete minderjaehrige Asylsuchende (UMA) schreiben eine Pruefung im Transitzentrum "Landhaus"

Keystone

(dpa/rwa) «Wir sind der Überzeugung, dass wir so denjenigen Kindern eine Chance geben können, die bereits einen familiären Anknüpfungspunkt in der Schweiz haben», hatte Bundesrätin Keller-Sutter Mitte Juni in der Sommersession der Eidgenössischen Räte erklärt. Damals kündigte sie an, dass die Schweiz noch diesen Monat eine zweite Gruppe unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge aufnehmen wird.

Wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) auf Anfrage von CH Media bestätigt, werden am Wochenende in der Schweiz 29 Minderjährige erwartet. Die Schweiz hatte bereits vor einem Monat 18 Jungen und fünf Mädchen im Alter zwischen zehn und 17 Jahren aufgenommen.

Ein Plan der EU sieht vor, dass rund 1600 jugendliche Flüchtlinge aus Griechenland in andere EU-Staaten gebracht werden. Daran beteiligen sich auch Länder wie die Schweiz oder Grossbritannien.