Rima entschuldigt sich für «kapitale Falschaussage» an Coronademo

Marco Rima hat als Stargast an der Demo der Coronaskeptiker in Zürich gesprochen. Da überraschte er auch mit einer gewagten Aussage. Er sei aber nur eine Zeile verrutscht, entschuldigt er sich jetzt auf Facebook.

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Marco Rima an der Demonstration am Samstag in Zürich.

Marco Rima an der Demonstration am Samstag in Zürich.

Ennio Leanza / KEYSTONE

(mg) Da staunten wohl sogar einige der Coronaskeptiker nicht schlecht. Marco Rima verkündete am Samstag auf der Bühne der Demonstration gegen die Coronamassnahmen, es werde wohl in den nächsten Monaten niemand mehr an Corona sterben. Zur Erinnerung: Alleine am Freitag meldete das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 3 Todesfälle. Bislang spricht das BAG von über 1700 Todesfällen, die im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung stünden.

Kaum daheim krebste der Komiker aber wieder zurück. Ihm sei ein Fehler unterlaufen, schreibt er auf Facebook. Er sei um eine Zeile im Redetext verrutscht. Daher diese «kapitale Falschaussage». Rima war der Stargast an der Demonstration auf dem Turbinenplatz in Zürich. Mehrere hundert Teilnehmer lauschten der Rede von Rima. Er kritisierte dabei den Bundesrat und forderte die Rückkehr zur Normalität.

Bei der friedlichen Demonstration musste die Zürcher Stadtpolizei mehrere Leute wegweisen, weil sie sich nicht an die Vorschriften wie Maskenpflicht und Abstand gehalten haben. Zwei Personen wurden vorübergehend mit auf den Posten genommen.

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