Rekrutierung für Schweizer Armee
Weniger Dienstverschiebungen: Flexibler RS-Start zeigt Erfolg

Im vergangenen Jahr stieg die Tauglichkeit bei der Schweizer Armee leicht an. Frauen, welche für eine Rekrutierung aufgeboten wurden, weisen eine hohe Eignung auf.

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Leicht erhöhte Tauglichkeit der Stellungspflichtigen bei der Schweizer Armee im 2020. (Symbolbild)

Leicht erhöhte Tauglichkeit der Stellungspflichtigen bei der Schweizer Armee im 2020. (Symbolbild)

Keystone

(gav) 23'687 Stellungspflichtige wurden 2020 in den sechs Rekrutierungszentren der Schweizer Armee beurteilt. Dabei wurden 73 Prozent, also 17'302 als militärdiensttauglich eingestuft. Das entspricht gegenüber dem Vorjahr einer leicht erhöhten Tauglichkeit, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Die übrigen 27 Prozent wurden als schutzdiensttauglich oder medizinisch untauglich beurteilt.

Seit 2018 gibt es die Möglichkeit eines flexiblen Starts der Rekrutenschule (RS). Dies ermöglicht den angehenden Rekruten, die Rekrutierung bis zum vollendeten 24. Altersjahr zwischen drei und zwölf Monaten vor ihrem geplanten RS-Beginn zu absolvieren. «Diese Massnahmen zeigen unerwartet grossen Erfolg», heisst es in der Mitteilung weiter. Die Dienstverschiebungsgesuche hätten erneut stark abgenommen, so haben letztes Jahr haben 19 Prozent weniger als noch 2019 ihre RS verschoben, heisst es weiter in der Mitteilung.

Im Jahr 2020 wurden insgesamt 412 Frauen für eine Rekrutierung der Armee aufgeboten. Davon wurden 379 definitiv beurteilt, 345 konnte eine Funktion in der Armee zugeteilt werden. Dies entspricht einer Tauglichkeit von 91 Prozent.

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