Rega hat so viele Gönnerinnen und Gönner wie nie zuvor

Mehr als 3,5 Millionen Menschen unterstützen die Rega mit einer Gönnerschaft. Die Anzahl getätigter Einsätze war im Vergleich zum Rekordjahr 2018 aber leicht rückläufig.

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Ein Helikopter der Rega.

Ein Helikopter der Rega.

Keystone

(gb.) Knapp 17'000 Einsätze hat die Rega 2019 geleistet, davon 12'000 mit Helikoptern. Dies geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht der Stiftung hervor. Für die Rega war 2019 damit das zweit intensivste Jahr nach dem Rekordjahr 2018. Im Schnitt wurde die Rega alle 30 Minuten zu einem Einsatz gerufen.

Bei ihren Einsätzen transportierte die Rega 11'197 Patientinnen und Patienten. Auch diese Zahl nahm gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Prozent ab. Die meisten Unfälle, zu denen die Rega gerufen wurde, ereigneten sich im Wintersport. Dort waren es 1750 Einsätze. Am zweithäufigsten waren Arbeitsunfälle, gefolgt von Unfällen im Verkehr und in den Bergen.  Überraschen mag vielleicht, dass die Rega nicht bei Unfällen, sondern bei Krankheiten zum Einsatz kommt. Dort verzeichnete die Rega für das vergangenen Jahr knapp 4100 Einsätze.

Verlust trotz Gönnerhoch

Die Rega hat 2019 einen neuen Höchstand an Gönnerinnen und Gönnern erreicht. Sie zählte 70'000 neue Mitgliedschaften, womit die Stiftung aktuell 3,5 Millionen Gönner ausweist. Trotzdem erlitt die Rega einen Verlust von 6,1 Millionen Franken. Die Rega finanziert zu 61 Prozent von Gönnerbeiträgen und Spenden. 41 Prozent des Budgets zahlen die Kostenträger.