Nachfolger von Bernhard Müller: Peter Merz wird neuer Chef der Luftwaffe

Die Schweizer Luftwaffe bekommt einen neuen Chef: Peter Merz übernimmt ab kommendem Sommer das Kommando. Derzeit ist er Projektleiter für die neuen Kampfflugzeuge.

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Peter Merz wurde vom Bundesrat zum neuen Chef der Luftwaffe ernannt.

Peter Merz wurde vom Bundesrat zum neuen Chef der Luftwaffe ernannt.

PD/VBS

(mg) Wie das Verteidigungsdepartement am Mittwoch bekannt gab, wurde Peter Merz vom Bundesrat zum neuen Chef der Luftwaffe ernannt. Der Oberst im Generalstab ist zurzeit Projektleiter «Neues Kampfflugzeug» und wird sein Amt im Juli 2021 antreten. Merz ist 52 Jahre alt, stammt aus Beinwil und ist ursprünglich gelernter Lastwagenmechaniker. Seine militärische Karriere startet er 1990 im Überwachungsgeschwader der Luftwaffe. Ebenfalls absolvierte er die Berufsmilitärpilotenschule. An der Höheren Technischen Lehranstalt schloss er zudem die Ausbildung zum eidg. dipl. Ingenieur FH ab.

Seither sei Merz als Militärpilot, Fluglehrer und später in verschiedenen militärischen Führungsfunktionen eingesetzt worden. Am 1. Januar 2018 wurde er zum Projektleiter Neues Kampfflugzeug ernannt. Über einen entsprechenden Kredit für diese Kampfjets stimmt das Stimmvolk am 27. September ab.

Aldo Schellenberg geht in Pension

Peter Merz tritt die Nachfolge von Bernhard Müller an. Müller war seit 2018 Luftwaffenchef und wird gemäss Mitteilung im kommenden Sommer «unter Verdankung der geleisteten Dienste vorzeitig pensioniert». Ebenfalls hat der Bundesrat am Mittwoch bekannt gegeben, dass Aldo Schellenberg, Chef Operationen und Stellvertreter des Chefs der Armee, auf Ende Jahr in Pension geht. Ihn ersetzt Brigadier Laurent Michaud, den der Bundesrat bereits in seiner Sitzung vom 23. Oktober 2019 zu dieser Funktion ernannt hat. Die Stellvertretung des Chefs der Armee werde zu einem späteren Zeitpunkt geregelt.