Migration
Karin Keller-Sutter besucht nigerianische Hauptstadt Abuja

Die Bundesrätin hat sich in Nigeria mit Staatssekretär Bashir Nura Alkali getroffen. Dabei ging es auch um die Rücknahme von abgewiesenen Asylbewerbern aus dem afrikanischen Land.

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Bundesrätin Karin Keller-Sutter hat in Abuja die Migrationspartnerschaft mit Nigeria gewürdigt. (Archivbild)

Bundesrätin Karin Keller-Sutter hat in Abuja die Migrationspartnerschaft mit Nigeria gewürdigt. (Archivbild)

Keystone

(wap) Bei dem Treffen sei die Bedeutung der schweizerisch-nigerianischen Migrationspartnerschaft unterstrichen worden, meldete das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement am Dienstag. Nigeria sei das erste afrikanische Land gewesen, das mit der Schweiz eine solche Partnerschaft eingegangen sei. Nach zehn Jahren zeige sich eine positive Bilanz, so die Mitteilung. Seit Aufnahme der Gespräche 2011 sei die Zahl der Asylgesuche von Nigerianern zurückgegangen. Aktuell liege das Land nur noch auf Platz 12 der Liste der häufigsten Herkunftsländer. Die Zusammenarbeit im Rückkehrbereich sei hervorragend.

Bei der Zusammenarbeit mit den nigerianischen Behörden gehe es um die Bekämpfung von Drogen- und Menschenhandel, zunehmend aber auch um Reintegration von Rückkehrern. Menschenhandel ist in Nigeria ein grosses Problem: Dabei werden Frauen ins Ausland gelockt und dort in die Prostitution gezwungen. Die Opfer müssten bestmöglich geschützt werden, sagte Keller-Sutter bei ihrem Arbeitsbesuch.

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