Mehr Menschen fliegen, sie brauchen
dafür aber weniger Flugzeuge

Der Greta-Effekt schlug sich im vergangenen Jahr noch nicht auf den Flugverkehr durch. 2019 zählten die Schweizer Flughäfen eine Million mehr Passagiere.

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Ein Flugzeug der Swiss am Flughafen in Zürich.

Ein Flugzeug der Swiss am Flughafen in Zürich.

Keystone

(mg) Von wegen Flugscham: An den Schweizer Flughäfen wurden 2019 58,6 Millionen ankommende und abfliegende Passagiere gezählt. Dies teilt das Bundesamt für Statistik am Donnerstag mit. Damit waren es rund eine Millionen mehr Passagiere als noch im Vorjahr.

Interessanterweise gibt es dagegen eine leichte Abnahme bei den Flugbewegungen im Linien- und Charterverkehr. 469 700 Starts und Landungen zählten die Statistiker. Das ist eine Reduktion um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Sprich: Zwar flogen 2019 mehr Menschen in der Schweiz, sie benötigten dafür aber weniger Flugzeuge.