Kantone verstärken Anstrengungen gegen Cyber- und Pädokriminalität

Bei der Bekämpfung von Kriminalität im digitalen Raum spannen die Kantone enger zusammen: Eine neue Stelle koordiniert die Arbeiten, auch die personellen Ressourcen wurden aufgestockt.

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Ein Fahnder durchforstet das Internet nach illegalen Aktivitäten. (Symbolbild)

Ein Fahnder durchforstet das Internet nach illegalen Aktivitäten. (Symbolbild)

Keystone

(rwa) Die kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) haben an ihrer Herbstversammlung eine Vereinbarung gutgeheissen, welche die Organisation und Finanzierung des neuen Netzwerkes digitale Ermittlungsunterstützung Internetkriminalität regelt. In Kraft treten wird diese auf nächstes Jahr, wie die KKJPD am Mittwoch mitteilte.

Heute ist die Kriminalität transnational, das gelte besonders für die digitale Kriminalität und die Pädokriminalität, betonen die Kantone. Ohne intensive Kooperation zwischen den Kantonen, dem Bund und dem Ausland könnten Ermittlungen nicht erfolgreich sein.

Einen Schwerpunkt bildet die Bekämpfung der Pädokriminalität. Die Kantone haben entschieden, dass die Führung der Kantonspolizei Bern obliegt. Mit der Gründung des neuen Netzwerkes hat sich die Zahl der Vollzeitstellen in diesem Bereich fast verdreifacht, auf insgesamt 18. Bei den kantonalen Polizeikorps und beim Bundesamt für Polizei (Fedpol) arbeiten rund 300 Mitarbeitende, welche sich ausschliesslich mit der Bekämpfung der digitalen Kriminalität beschäftigen.

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