Humanitäre Hilfe
Waldbrände in Griechenland: Schweizer beenden ihren Einsatz

Nach sieben Tagen im Einsatz hat die Schweizer Armee den Hilfseinsatz in Griechenland beendet. Insgesamt flogen die Schweizer Helikopter 226 Löschflüge mit insgesamt 75,5 Flugstunden.

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Der Bund veröffentlichte am Sonntag über Twitter Bilder vom Schweizer Einsatz in Griechenland.

Der Bund veröffentlichte am Sonntag über Twitter Bilder vom Schweizer Einsatz in Griechenland.

ho

Die drei Super Pumas der Schweizer Armee seien hauptsächlich auf der Insel Euböa und auf dem Peloponnes im Einsatz gewesen, meldete die Armee am Sonntag. Dank der Unterstützung der Schweizer seien mehrere Brände gelöscht oder eingedämmt worden. So habe das Eigentum vieler Menschen vor den Flammen gerettet werden können.

Im Einsatz waren Armeeangehörige, Spezialisten der Luftwaffe und des Lehrverbands Genie/Rettung/ABC sowie Angehörige des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe. Die Zusammenarbeit mit den lokalen Einsatzverantworlichen habe sehr gut funktioniert.

Die Schweiz hatte mit dem Einsatz auf ein offizielles Hilfegesuch der griechischen Behörden reagiert. Die Kosten würden aus bestehenden Mitteln des Bundes gedeckt, heisst es in der Mitteilung. Ein weiteres Engagement in Südeuropa und auf dem Balkan werde geprüft. (wap)

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