Glückskette lancierte nationalen Solidaritätstag

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga Sammeltag am Donnerstagmorgen auf Radio SRF eingeleitet. Die Glückskette will das gespendete Geld Menschen zu Gute kommen lassen, die wegen der Krise ihr Einkommen verloren haben.

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Die Glückskette sammelt Geld für Menschen, die wegen der Coronakrise in Not geraten sind. (Symbolbild)

Die Glückskette sammelt Geld für Menschen, die wegen der Coronakrise in Not geraten sind. (Symbolbild)

Keystone

(gb.) Die Sammelaktion der Glückskette kommt am heutigen Donnerstag zu ihrem Abschluss mit einem letzten Aufruf, sich in der Krise solidarisch zu zeigen. Auf den Radiostationen des SRG wird im Laufe des Tages fortlaufend berichtet.

«Es gibt immer noch Leute, die durch alle Maschen fallen», sagte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga am Morgen auf Radio SRF 1.  «Es gibt Menschen, die auch in normalen Zeiten kaum genug haben zum Leben und die jetzt unverschuldet in ganz schwierige Situationen gekommen sind». Die Glückskette könne da ein Auffangnetz bieten, so die Bundespräsidentin.

Für Menschen ohne Einkommen

In einer Mitteilung schreibt die Glückskette, sie arbeite mit verschiedenen Organisationen zusammen, um das Geld zu verteilen. Anlässlich des nationalen Solidaritätstages will sie die Zielgruppe der Empfängerinnen und Empfänger auf Menschen erweitern, die wegen der Pandemie ihr Einkommen verloren haben. Zum Beispiel, weil diese im informellen Sektor arbeiten oder keinen Zugang zu Sozialversicherungen haben. Dazu zählt die Glückskette unter anderem Hausangestellte, Fahrende, Sexarbeiterinnen oder Personen ohne Rechtsstatus.

Die Glückskette sammelt seit dem 23. März Geld für Menschen, die von der Coronakrise am stärksten betroffen sind. Bisher sind 17 Millionen Franken gesammelt, wovon 6 Millionen bereits für die Soforthilfe zur Verfügung gestellt wurde, wie die Glückskette in einer Mitteilung schreibt. Am heutigen nationalen Solidaritätstag kann unter der Gratis-Nummer 0800 87 07 07 bis abends um 22.00 Uhr gespendet werden.