Gesundheitsdirektoren begrüssen verschärfte Massnahmen gegen Corona-Virus

Die kantonalen Gesundheitsdirektoren begrüssen die vom Bundesrat massiv verschärften Massnahmen zur Corona-Virus-Bekämpfung. Zudem appellieren sie an die Solidarität – unter den Kantonen und mit dem Bund.

Hören
Drucken
Teilen
Heidi Hanselmann – St.Galler Regierungsrätin und Präsidentin der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren.

Heidi Hanselmann – St.Galler Regierungsrätin und Präsidentin der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren. 

Urs Bucher

(sat) Das Veranstaltungsverbot wird ausgedehnt, der Schulunterricht wird ausgesetzt und die Einreise in die Schweiz aus Italien wird eingeschränkt: Mit Blick auf die Corona-Krise begrüsst die Konferenz der Gesundheitsdirektoren die neuen, am Freitag vom Bundesrat vorgestellten verschärften Massnahmen gegen das Corona-Virus.

«Der heutige Entscheid des Bundesrates dient dem gemeinsamen Ziel von Bund und Kantonen», lässt sich GDK-Präsidentin Heidi Hanselmann in einer Mitteilung vom Freitag zitieren. «Der Schutz der Bevölkerung und der besonders gefährdeten Personen hat oberste Priorität.» Die Kantone seien sich bewusst, dass die neuen Massnahmen für die Betroffenen weitere einschneidende Auswirkungen haben.

Die Kantone seien gewillt und in der Lage, die Verantwortung für die Koordination der Versorgung wahrzunehmen und sich wo immer möglich gegenseitig zu unterstützen. «Gefragt ist Solidarität», schreibt die Regierungskonferenz der Gesundheitsdirektionen. Und zwar Solidarität  zwischen den Kantonen als auch in der Zusammenarbeit von Bund und Kantonen.