Gebirgskantone wählen Walliser zu ihrem neuen Präsidenten

Die Konferenz der Schweizer Gebirgskantone wählt den Walliser Staatsrat Roberto Schmidt zu ihrem neuen Präsidenten.

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Roberto Schmidt (links) übernimmt von Christian Vitta das Präsidium der Regierungskonferenz der Schweizer Gebirgskantone.

Roberto Schmidt (links) übernimmt von Christian Vitta das Präsidium der Regierungskonferenz der Schweizer Gebirgskantone.

Bilder: Keystone/HO / Montage: CHM

(chm/sat) Roberto Schmidt ist neuer Präsident der Regierungskonferenz der Schweizer Gebirgskantone (RKGK). Er hat das Amt per 1. Januar von Christian Vitta übernommen, wie die RKGK mitteilt. Der Tessiner Freisinnige präsidierte die Konferenz die letzten vier Jahre.

CVP-Politiker Schmidt ist der vierte Walliser in diesem Amt. «Ich freue mich sehr, die kommenden Jahre die Interessen der Gebirgskantone vertreten zu dürfen», lässt er sich in einer Mitteilung zitieren. Er wolle sich dafür einsetzen, dass sich der Stadt-Land-Graben nicht weiter öffne.

Die Konferenz der Gebirgskantone ist 1981 gegründet worden. Ihr gehören die Regierungen von Uri, Obwalden, Nidwalden, Glarus, Graubünden, Tessin und Wallis an. Seit 2019 nehmen die beiden Appenzell als Beobachter an den Sitzungen teil.