FDP sagt ihre Delegiertenversammlung wegen dem Corona-Virus ab

Am 4. April hätte die FDP in Biel ihre Delegiertenversammlung abgehalten. Wegen der Veranstaltungs-Beschränkungen ist der Anlass auf ein unbestimmtes Datum verschoben.

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Petra Gössi, die Parteipräsidentin, hätte am 4. April zu den Delegierten sprechen sollen.

Petra Gössi, die Parteipräsidentin, hätte am 4. April zu den Delegierten sprechen sollen.

Keystone

Der Entscheid sei am Donnerstag im zuständigen Parteigremium gefallen, bestätigt Martin Stucki, Mediensprecher der FDP, eine entsprechende Meldung der SDA.

«Wir wissen momentan nicht, wie es weiter geht mit dem Virus und insbesondere den Auflagen des Kantons Bern», begründete Stucki den Entscheid. Die FDP hätte circa 400 Leute erwartet. «Da wäre es extrem schwierig geworden, bei allen einen Nachweis zu erbringen, dass sie sich nicht in den Krisengebieten aufgehalten hatten», so Stucki.

Ein wichtiges Traktandum an der Versammlung wäre die Parolenfassung für die Abstimmungen vom 17. Mai gewesen. Dann stimmt die Schweiz über die Begrenzungsinitiative der SVP, das Jagdgesetz und das Bundesgesetz zu den direkten Bundessteuern ab. Das stellt die Partei vor eine ungewohnte Situation: «Es braucht eigentlich noch vor den Abstimmungen im Mai eine Delegiertenversammlung», sagt Stucki. Für die Kündigungsinitiative habe die FDP ihre Parole aber schon gefasst. «Falls nötig könnte aber auch die Parteipräsidenten-Konferenz die Parolen für die übrigen Vorlagen fassen», sagt Stucki.