Die Logiernächte haben sich gegenüber
dem Vorjahr mehr als halbiert

Die Hotellerie leidet stark unter den Auswirkungen des Coronavirus und den damit verbundenen Einschränkungen. Die Logiernächte in der Schweiz gingen im März massiv zurück.

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An Touristenorten, wie hier Interlaken, bleiben derzeit die allermeisten Hotelbetten leer.

An Touristenorten, wie hier Interlaken, bleiben derzeit die allermeisten Hotelbetten leer.

Keystone

(mg) Für den März hat des Bundesamt für Statistik (BFS) rund 1,3 Millionen Logiernächte gemeldet. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Einbruch von über 62 Prozent. Damit schlägt das Coronavirus voll auf die Hotellerie durch: Der Lockdown und die geschlossenen Grenzen sorgen für leere Betten in den Betrieben.

Schliesst man die Monate Januar und Februar mit ein, so ergibt sich ein Rückgang von 18,4 Prozent gegenüber dem ersten Quartal im Vorjahr. Total verzeichnete das BFS für das erste Quartal 2020 7,6 Millionen Logiernächte. Besonders drastisch ist der Einbruch bei den ausländischen Gästen.