Denkmäler
Bundesrat genehmigt neues Inventar schützenswerter Kulturgüter

Der Bundesrat hat am Mittwoch die vierte Ausgabe des Schweizer Kulturgüterschutzinventars genehmigt. Bei den archäologischen Objekten gibt es einen Zuwachs.

Drucken
Teilen
Die Kantone müssen die Güter im Inventar vor Katastrophen und Notlagen schützen. (Symbolbild)

Die Kantone müssen die Güter im Inventar vor Katastrophen und Notlagen schützen. (Symbolbild)

Keystone

Im neuen Inventar finden sich insgesamt 13'400 Objekte, die nach wissenschaftlichen Kriterien bewertet und eingeordnet werden. 3'400 von ihnen sind von nationaler, die restlichen von regionaler Bedeutung, wie einer Mitteilung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz zu entnehmen ist. Konkret geht es um schützenswerte Baudenkmäler, archäologische Stätten sowie Sammlungen in Museen, Archiven und Bibliotheken. Bund und Kantone müssen Massnahmen treffen, um diese vor den Auswirkungen eines bewaffneten Konflikts, einer Katastrophe oder einer Notlage zu schützen.

Der Bundesrat genehmigte die neue Ausgabe des Kulturgüterschutzinventars an seiner Sitzung vom Mittwoch. Es ist die vierte nach 1988, 1995 und 2009. Spielraum für neue Objekte bestand laut Mitteilung vor allem bei der Archäologie. Mit einem Zuwachs von rund 240 archäologischen Objekten sei die Zunahme allerdings «im überschaubaren Rahmen» geblieben. Am Mittwoch wurde das neue Inventar auf der Website des Bundesamts für Bevölkerungsschutz veröffentlicht. Für jeden Kanton gibt es eine Liste mit den schützenswerten Gebäuden und Objekten. (agl)

Aktuelle Nachrichten