Coronavirus
Zürcher Spitäler erhalten weitere knapp 21 Millionen Franken

Die Zürcher Spitäler bekommen für den Zusatzaufwand der Coronapandemie eine weitere Entschädigung von maximal 20,9 Millionen Franken. Das hat der Regierungsrat entschieden.

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Wegen der Coronapandemie entstehen den Zürcher Spitälern Zusatzkosten. Im Bild das Stadtspital Triemli. (Symbolbild)

Wegen der Coronapandemie entstehen den Zürcher Spitälern Zusatzkosten. Im Bild das Stadtspital Triemli. (Symbolbild)

Keystone

Aktuell sind im Kanton Zürich rund 200 Covid-Patienten hospitalisiert, davon befinden sich 50 bis 60 auf Intensivstationen. Seit Anfang November stiegen die Zahlen wieder deutlich an. Da den Spitälern für die Pandemiebewältigung Zusatzkosten entstehen, hat der Zürcher Regierungsrat erneut eine Entschädigung bewilligt, wie er am Donnerstag mitteilte. Diese beträgt höchstens 20,9 Millionen Franken.

Konkret geht es um Zusatzkosten im Zeitraum vom 1. Dezember 2021 bis zum 28. Februar 2022, die auf Covid-Patienten mit Wohnsitz im Kanton Zürich zurückgehen. Die Zusatzkosten von ausserkantonalen Patienten sollen hingegen von den jeweiligen Kantonen übernommen werden, so die Erwartung des Zürcher Regierungsrats. Er strebt daher eine Vereinbarung mit den betroffenen Kantonen an, wie es weiter heisst.

Um die Pandemie zu bewältigen, erbringen die Spitäler Leistungen, die über den normalen Spitalbetrieb hinausgehen. Dazu gehört etwa die laufende Anpassung der spitalinternen Kapazitäten und Prozesse an die dynamische Entwicklung. Zudem zeigen Auswertungen der Zahlen des Vorjahres, dass die Tarife die Behandlungskosten der Covid-Patienten nur unzureichend decken, wie es weiter heisst. (abi)

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